Glossar mit Begrifflichkeiten aus dem Zahlenspiegel

  • Abschlussart –

    Abschlussart

    Es wird zwischen folgenden Abschlussarten unterschieden: Bachelor of Arts Bachelor of Science Diplom Fächerübergreifender Bachelor of Science / Bachelor of Arts Magister Master of Arts Master of Education Master of Science Promotion Staatsexamen (ohne Lehramtsprüfungen) Staatsexamen für Lehrämter

    Absolventen / Absolventinnen

    Personen, die einen Studiengang durch entsprechende Prüfungen erfolgreich abgeschlossen haben und üblicherweise die Hochschule verlassen; statis­tisch als (erfolgreiche) Studienabschlüsse erfasst. Bemessungszeitraum ist das Studienjahr. Studienjahr

    Anpassungslehrgang

    Der Anpassungslehrgang stellt die Gleichwertigkeit ausländischer Ausbildungen mit der niedersächsischen Lehramtsausbildung her. Hierzu werden Module eines ganzen Faches, von Teilbereichen eines Faches oder Bereiche aus den Bildungswissenschaften studiert. Die Studierenden werden immatrikuliert, jedoch nicht als Absolventen gezählt.

    Aufbau- / Ergänzungsstudium

    Unter einem Aufbau- oder Ergänzungsstudium wird die angebotene Möglichkeit verstanden, nach einem ers­ten Studienabschluss weitere Qualifikationen in einem ergänzenden Studiengang von zumeist vier Semes­tern Dauer zu erlangen.

    Ausländische Studierende

    Ausländische Studierende sind Studierende mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die an einer deutschen Hochschule im Bundesgebiet immatrikuliert sind. Ausländische Studierende können sog. Bildungsinländer oder Bildungsausländer sein. Bildungsausländer Bildungsinländer

  • Bachelor of Arts –

    Bachelor of Arts (B. A.)

    Abschlussart eines drei- bis vierjährigen Basis­studiums mit einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Dieser wird in den Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften, Sport, Sozialwissenschaft und Kunst, Kunstwissenschaft verliehen. Je nach inhaltlicher Ausrichtung wird der Abschluss auch in den Wirt­schafts­wissen­schaften oder Geographie vergeben.

    Bachelor of Laws (LL. B.)

    Der Legum Baccalaureus (LL. ist die lateinische Abkürzung für den Plural „Rechte“) wird nach einem grundständigen rechtswissenschaftlichen Hochschulstudium verliehen. Das Studium dauert in der Regel sechs Semester. Es allein eröffnet nicht den Weg zum Rechtsreferendariat. Es besteht aber die Möglichkeit, mit einem etwa zweijährigem Zusatzaufwand die Erste Juristische Staatsprüfung abzulegen.

    Bachelor of Science (B. Sc.)

    Abschlussart eines drei- bis vierjährigen Basis­studiums mit einem ersten be­rufs­quali­fizierenden Abschluss. Dieser wird in den Fächergruppen Mathematik, Naturwissenschaften, Agrar-, Forst- und Ernährungswissen­schaf­ten sowie Ingenieurwissenschaften verliehen. Je nach inhaltlicher Ausrichtung wird der Abschluss auch in den Wirtschaftswissenschaften vergeben.

    Beschäftigungsverhältnis

    Das Beschäftigungsverhältnis bildet die Tätig­keit einer natürlichen Person abgegrenzt nach Tä­tig­keits­form (z.B. wiss. Mitarbeiter oder Ver­wal­tungs­dienst), Tätigkeitsort (Organisations­einheit) und Finanzierung (z.B. Haushaltsmittel oder Dritt­mittel) ab. Eine natürliche Person kann mehrere Be­schäf­ti­gungs­verhältnisse gleichzeitig ausüben, wo­bei der Umfang der Tätigkeit in Summe ein Vollzeitäquivalent von Eins nicht überschreiten kann. Vollzeitäquivalent (VZÄ)

    Bildungsausländer

    Ausländische Studienanfänger bzw. ausländische Studierende, die ihre Hochschulzugangs­berechtigung (HZB) im Ausland erworben haben; inkl. Studienkollegiaten / -innen. Dies schließt den Erwerb der HZB an einer deutschen Schule im Ausland mit ein. Studienkolleg

    Bildungsinländer

    Bildungsinländer Ausländische Studienanfänger bzw. ausländische Studierende mit deutscher Hochschulzugangs­berechtigung. Bildungsausländer

  • Diplom –

    Diplom

    Abschlussart (und akademischer Grad) vor allem in technischen, natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Studiengängen. Das Diplomstudium hat eine 9 bis 10-semestrige Regelstudienzeit und schließt mit der Diplomprüfung ab. Es ist mindestens in Grund- und Hauptstudium aufgeteilt und enthält dann die Diplomvorprüfung als Abschluss des Grundstudiums. Nach Abschluss des Diplomstudiums ist ein Promotionsstudium bzw. die Promotion möglich.

    Doppelstudium

    Gleichzeitiges Studium von zwei unterschiedlichen Studiengängen. Ist die Wahl einer Fächerkombination für den jeweiligen Studiengang vorgeschrieben, gilt dies nicht als Doppelstudium.

    Direkte Kosten

    Direkte Kosten (Einzelkosten) sind Kosten, die einem Bezugsobjekt (einer Kostenstelle) ohne Schlüssel, also verursachungsgerecht (direkt) zugerechnet werden können.

    Drittmittel

    Mittel, die einer Hochschule neben den Mitteln (Landeszuschuss) aus dem Haushalt des Wissen­schaftsministeriums zur Verfügung stehen. Drittmittel werden üblicherweise von einzelnen Wissenschaftlern eingeworben und dienen zur Finanzierung von Forschungs- und Ent­wick­lungs­vorhaben.

  • Einzahlungen –

    Einzahlungen

    Erhöhung des Zahlungsmittelbestandes.

    Energiekosten

    Die Energiekosten umfassen die Kosten für Heizung, Strom und sonstige Energiekosten.

    ERC Advanced Grant

    Zielgruppe der ERC Advanced Grants sind etablierte Wissenschaftler/-innen mit einer herausragenden wissenschaftlichen Leistungsbilanz in den letzten zehn Jahren vor der Antragstellung. Das Budget beträgt maximal 2,5 Millionen Euro (in Ausnahmefällen zusätzlich einmalig bis zu 1 Millionen Euro) für einen Zeitraum von bis zu 5 Jahren.

    ERC Consolidator Grant

    Die ERC Consolidator Grants fördern Wissenschaftler/-innen zwischen 7 und 12 Jahren nach der Promotion, deren eigene unabhängige Arbeitsgruppe sich in der Konsolidierungsphase befindet. Das Budget beträgt maximal 2 Millionen Euro (in Ausnahmefällen zusätzlich einmalig bis zu 750.000 Euro) für eine Laufzeit von bis zu 5 Jahren.

    ERC Starting Grant

    Die ERC Starting Grants fördern Nachwuchswissenschaftler/-innen am Beginn einer unabhängigen Karriere, in der Regel zwischen 2 und 7 Jahren nach der Promotion. Das Budget beträgt maximal 1,5 Millionen Euro (in Ausnahmefällen zusätzlich einmalig bis zu 500.000 Euro) für eine Laufzeit von bis zu 5 Jahren.

    ERC Proof of Concept

    Die Förderlinie richtet sich ausschließlich an Wissenschaftler/-innen, die bereits einen ERC Grant innehaben und ein Forschungsergebnis aus ihrem laufenden oder bereits abgeschlossenen Projekt vorkommerziell verwerten möchten. Das Budget beträgt maximal 150.000 Euro für einen Zeitraum von bis zu 18 Monaten.

    Ergänzungsstudiengang

    siehe Aufbau- / Ergänzungs­studium

    Erste Prüfung (1. Prfg.)

    Mit dem Niedersächsischen Gesetz zur Ausbildung der Juristinnen und Juristen 2003 (NJAG) wurde das Staatsexamen in Rechtswissenschaften abgelöst durch die Erste Prüfung. Diese beinhaltet eine staatliche Pflichtfachprüfung und eine universitäre Schwerpunktbereichsprüfung.

    Erstimmatrikulierte

    Studierende im 1. Hochschulsemester, die sich zum ersten Mal an einer deutschen Hochschule eingeschrieben haben (1. oder höheres Fach­semester).

    Erträge

    Im betriebswirtschaftlichen Sinn bezeichnet der Ertrag den Wertezuwachs eines Unternehmens, der nach dem Prinzip der Erfolgswirksamkeit einem bestimmten Jahr zugeordnet wird.

    Exzellenzcluster

    Mit den Exzellenzclustern sollen an deutschen Universitätsstandorten international sichtbare und konkurrenzfähige Forschungs- und Aus­bil­dungseinrichtungen etabliert und dabei wissenschaftlich gebotene Vernetzung und Kooperation ermöglicht werden. Die Exzellenzcluster sollen wichtiger Bestandteil der strategischen und thematischen Planung einer Hochschule sein, ihr Profil deutlich schärfen und Prioritätensetzung verlangen. Sie sollen darüber hinaus für den wissenschaftlichen Nachwuchs exzellente Ausbildungs- und Karrierebedingungen schaffen.

  • Fachbereich –

    Fachbereich

    Der Fachbereich war bis zum 31. März 2005 die orga­nisatorische Grundeinheit der Hochschule. Sie wurde abgelöst durch die Fakultät.

    Fachfälle

    siehe Studierende

    Fachsemester

    Alle Semester, in denen ein Student in einem Studiengang des Berichtssemesters immatrikuliert ist. Dazu können auch einzelne Semester aus einem anderen Studienfach oder Studiengang gehören, wenn sie angerechnet werden.

    Fachstudiendauer

    Zahl der (Fach-) Semester, die in dem Fach, in dem die Abschlussprüfung abgelegt wird, studiert wurden. Semes­ter aus anderen Studiengängen, die für die abgelegte Prüfung anerkannt werden, sind in den Angaben enthalten.

    Fachwechsel

    Wechsel des Studiengangs oder des Studienfachs während des Studiums.

    Fächergruppe

    Zusammenfassung mehrerer Fächer bzw. Lehr- und Forschungsbereiche zu größeren Einheiten. Abweichend von der Systematik der Bundesstatistik wird in einzelnen Darstellungen eine interne Fächergruppenstruktur, bestehend aus drei Fächergruppen, verwendet:

    • Naturwissenschaften:

    Mathematik, Naturwissenschaften
    Agrar-, Forst- und Ernährungswiss.

    • Ingenieurwissenschaften:

    Ingenieurwissenschaften

    • Geistes- und Gesellschaftswiss.:

    Sprach- und Kulturwiss.
    Sport
    Rechts-, Wirtschafts- u. Sozialwiss.
    Kunst, Kunstwissenschaften

    Fächerkombination

    Verbindung mehrerer Fächer im Studium, z.B. von zwei Hauptfächern, einem Hauptfach und zwei Nebenfächern in einem Magisterstudiengang oder von zwei Unterrichtsfächern in einem Lehramtsstudiengang.

    Fakultät

    Die Fakultät bildet seit dem 1. April 2005 die organisatorische Grundeinheit der Hochschule. Die zuvor 17 Fachbereiche wurden in 9 Fakultäten überführt.

    Fächerübergreifender Bachelor of Science / Bachelor of Arts (FüB)

    Der Fächerübergreifende Bachelor qualifiziert abhängig von der Fächerkombnination für einen Übergang in den Masterstudiengang für das Lehramt an Gymnasien oder in einen rein fachwissenschaftlichen Masterstudiengang, bereitet aber auch durch seine übergreifenden Qualifikationen und den Praxisbezug direkt auf anspruchsvolle berufliche Tätigkeiten vor. Studiert werden zwei Fächer (Major- und Minorfach).

    Forschergruppe (FOR)

    Die Forschergruppe ist ein mittelfristiger Zu­sam­men­schluss mehrerer, in der Regel an einem Ort wirkender Wissenschaftler. Diese arbeiten gemeinsam an einer besonderen Forschungsaufgabe, die nach ihrem thematischen, zeitlichen und finan­ziellen Umfang über die Förderungsmöglichkeiten im Rahmen der Einzelförderung des Normal- oder Schwerpunktverfahrens der Deutschen For­schungs­gemeinschaft hinausgeht. Die Förderung von Forschergruppen soll helfen, für eine mittel­fristig – meist auf 6 Jahre – angelegte, enge Zu­sammenarbeit die notwendige personelle und materielle Ausstattung bereitzustellen. For­schergruppen tragen häufig dazu bei, neue Ar­beits­richtungen zu etablieren.

  • Gebäudekosten –

    Gebäudekosten

    Die Gebäudekosten umfassen Baukosten, Kosten der Bauunterhaltung und sons­tige Gebäudekosten.

    Graduiertenkolleg (GRK)

    Einrichtung einer Hochschule, die fachübergreifende und interdisziplinäre Aufgaben in Forschung und Lehre sowie Studium zur Förderung des wis­sen­schaftlichen Nachwuchses wahrnimmt. Graduiertenkollegs werden über die DFG finanziert.

    Habilitation

    Nachweis herausgehobener Befähigung zu selbstständiger wissenschaftlicher Forschung und zu qualifizierter selbstständiger Lehre. Habilitationen werden in der amtlichen Statistik in der Personalstatistik geführt. Erhebungszeitraum ist das Kalenderjahr. Ausschlaggebend für die zeitliche Einordnung der Habilitation ist das Ausstellungsdatum der Habilitationsurkunde. Dieses ist laut §10 Absatz 3 Satz 6 der Habilitationsordnung der Leibniz Universität Hannover der Tag des Beschlusses über die Habilitation; dieser Beschluss wird im Anschluss an das Kolloquium gefasst (§10 Absatz 1).

    Hochschulsemester

    Alle Semester, die Studierende an einer Hoch­schule im Bundesgebiet immatrikuliert sind; sie müssen nicht in Beziehung zum Studienfach im Erhebungssemester stehen.

    Hochschulwechsel

    Wechsel der Hochschule während des Studiums.

    Indirekte Kosten

    Indirekte Kosten (Gemeinkosten) sind Kosten, die einem Bezugsobjekt (einer Kostenstelle) nicht verursachungsgerecht, aber mit Hilfe von Umlageschlüsseln zugerechnet werden können.

    Internationales Graduiertenkolleg (IGRK)

    Internationale Graduiertenkollegs der DFG bieten die Möglichkeit einer gemeinsamen Doktorandenausbildung zwischen einer Gruppe an einer deutschen Hochschule und einer Partnergruppe im Ausland. Die Forschungs- und Studienprogramme werden gemeinsam entwickelt und in Doppelbetreuung durchgeführt. Für die Doktoranden in den beteiligten Gruppen ist ein etwa sechsmonatiger Auslandsaufenthalt bei dem jeweiligen Partner vorgesehen.

  • Kosten –

    Kosten

    Kosten sind der wertemäßige Verbrauch an Gütern und Dienstleistungen im Rahmen der Leistungserstellung innerhalb einer Periode.
    Im Rahmen der Kosten- und Leistungsrechnung der Leibniz Universität Hannover werden die Landesmittel verursachungsgerecht dem Ort der Kos­tenentstehung zugeordnet.
    Kostenarten kategorisieren die angefallenen Kosten anhand des Charakters ihrer Entstehung. Gleichartige Kostenarten werden zu Kostenartengruppen zusammengefasst.

    siehe Direkte Kosten
    siehe Energiekosten
    siehe Gebäudekosten
    siehe indirekte Kosten
    siehe Personalkosten

    Kostenartengruppe

    siehe Kosten

    Lehreinheit (LE)

    Eine Lehreinheit ist eine für Zwecke der Kapa­zi­tätsermittlung abgegrenzte fachliche Einheit, die ein Lehrangebot bereitstellt. Ein Studiengang ist der Lehreinheit zuzuordnen, die für ihn den höchsten Anteil an Lehrveranstaltungen erbringt (§ 7 KapVO).

  • Magister –

    Magister (Mag.)

    Abschlussart (und akademischer Grad), vor allem in geis­teswissenschaftlichen Studiengängen. Das Magisterstudium umfasst mindestens zwei Hauptfächer oder ein Haupt- und zwei Neben­fächer.

    Major

    siehe Hauptfach

    Master of Arts (M. A.)

    Abschlussart eines ein- bis zweijährigen, auf dem Bachelor-Abschluss basierenden, forschungs­orientierten Studiums für einen weiteren berufsqualifizierenden Abschluss. Voraussetzung für ein Promotionsstudium.

    Master of Education (M. Ed.)

    Der Master of Education (M. Ed.) qualifiziert für den Vorbereitungsdienst (Referendariat) und eine anschließende Lehrtätigkeit an den allgemein bildenden oder berufsbildenden Schulen in Niedersachsen. Das Studium setzt den Fächerübergreifenden Bachelor oder einen vergleichbaren Studiengang voraus.

    Master of Laws (LL. M.)

    Der Legum Magister/Magistra (LL. ist die lateinische Abkürzung für den Plural „Rechte“) wird in postgradualen Studiengängen nach einem jurisitischen Hochschulstudium verliehen. Ein LL.M.-Studium dauert in der Regel zwei bis vier Semester.

    Master of Science (M. Sc.)

    Abschlussart eines ein- bis zweijährigen, auf dem Bachelor-Abschluss basierenden, forschungs­orientierten Studiums für einen weiteren berufsqualifizierenden Abschluss. Voraussetzung für ein Promotionsstudium.

    Minor

    siehe Nebenfach

  • Neuimmatrikulierte –

    Neuimmatrikulierte

    Studierende, die sich zum ers­ten Mal an einer bestimmten Hochschule im ersten oder einem höheren Fachsemester eingeschrieben haben und vorher an einer anderen Hochschule eingeschrieben waren ( = Hochschulwechsler).

    Nutzfläche (NF) 1-6

    Die Nutzfläche (NF) 1-6 (ehem. Hauptnutzfläche HNF) ist definiert als Summe der Fläche, die der Zweckbestimmung des Gebäudes dient. Nach DIN 277 (2005-02) setzt sich die Netto-Grundfläche eines Gebäudes aus der Nutzfläche, der Technischen Funktionsfläche und der Verkehrsfläche zusammen. Die Nutzfläche wird ihrerseits in sieben Nutzungsgruppen unterschieden.
    Nicht berücksichtigt ist die Nutzungs­gruppe 7 „Sons­tige Nutzflächen“ (ehem. Neben­nutzfläche NNF), die z.B. Sanitär- und Abstellräume oder Räume für zentrale Technik umfasst.

    Personal

    Zum Personal an Hochschulen zählt das wissenschaftliche und künstlerische Personal sowie das technische und Verwaltungspersonal.

    Personalkosten

    Personalkosten sind alle Kos­ten, die durch den Einsatz von Arbeitnehmern (z.B. Professoren, Beamte, Beschäftigte) entstehen.

    Promotion

    Abschluss eines wissenschaftlichen Studiums mit einer Doktorarbeit (Dissertation). Er­he­bungs­zeitraum ist das Studienjahr. Ausschlaggebend für die zeitliche Einordnung der Promotion ist die Promotionsurkunde, die üblicherweise auf den Tag der mündlichen Prüfung (Kolloquium) datiert.

    Prüfungsjahr

    Zusammenfassung eines Winter- und des darauffolgenden Sommersemesters (z.B. Prüfungsjahr 2009 = WS 2008 / 09 und SS 2009).

  • Quest-Leibniz-Forschungsschule –

    Quest-Leibniz Forschungsschule

    Die Quest-Leibniz Forschungsschule orientiert sich thematisch eng an Forschungsbereichen des Exzellenzclusters ‚Quest‘. Sie führt gemeinsam mit den bestehenden Fakultäten Berufungs- und Promotions­verfahren durch, richtet eigene Studiengänge ein und baut dabei bestehende Kooperationen mit externen Partnern aus.

    Regelstudienzeit

    Vorgabe für den zeitlichen Gesamtumfang der von den Studierenden erwarteten Studien- und Prüfungsleistungen und maßgebend für die Gestaltung der Studienordnung, für die Sicherstellung des Lehrangebots, für die Ge­stal­tung der Prüfungsanforderungen und des Prü­fungs­verfahrens sowie für die Ermittlung und Festsetzung der Ausbildungskapazität und die Berechnung von Studierendenzahlen bei der Hochschulplanung.

    Rückmelder

    Studierende, die bereits im vorhergehenden Semes­ter an derselben Hochschule eingeschrieben waren.

    Schwerpunktprogramm (SPP)

    Kennzeichen eines Schwer­­punkt­pro­gramms ist die überregionale Kooperation der teilnehmenden Wissenschaft­lerin­nen und Wissenschaftler. Die koordinierte Förderung für das betreffende Gebiet verspricht besonderen wissenschaftlichen Gewinn. Die Regelförderdauer der Deutschen Forschungsgemeinschaft beträgt sechs Jahre.

    Sommersemester (SS)

    Zeitraum vom 1. April bis zum 30. September eines Jahres. Stichtag für die Statis­tik ist in der Regel der 15. Mai (Ablauf der Rücktrittsfrist).

    Sonderforschungsbereich (SFB)

    Sonderforschungsbereiche (SFB) sind langfristige, aber nicht auf Dauer angelegte Forschungseinrichtungen, in denen in der Forschung Tätige im Rahmen eines in der Regel fächerübergreifenden Forschungsprogramms zusammenarbeiten. Sonderforschungsbereiche werden über die DFG finanziert.

    Staatsexamen

    Abschlussart / Staatliche Abschlussprüfung von Studiengängen, die aufgrund von gesetzlichen Regelungen durchgeführt werden, wie beispielsweise im Studiengang Rechtswissenschaften und in allen Lehramtsstudiengängen.
    Mit dem Niedersächsischen Gesetz zur Ausbildung der Juristinnen und Juristen 2003 (NJAG) wurde das Staatsexamen in Rechtswissenschaften abgelöst durch die Erste Prüfung.

  • Studienanfänger/Studienanfängerinnen –

    Studienanfänger  /  Studienanfängerinnen

    In den Zahlenspiegeltabellen gleichgesetzt mit Studierenden im 1. Fachsemester, in der amtlichen Statistik eingeschränkt auf Studierende im ersten Hochschulsemester (Erst­immatrikulierte) bzw. erstmals an einer Hochschule im Bundesgebiet Immatrikulierte.

    Studienbereich

    Eine Gruppe aufeinander bezogener oder verwandter Studienfächer, in denen aufgrund geltender Prüfungsordnungen ein durch Prüfungen abgeschlossenes Studium möglich ist.

    Studiendauer

    siehe Fachstudiendauer

    Studienfach

    Begriff aus der Hochschulstatistik, der dort die niedrigste Aggregationsebene bezeichnet. Mehrere verwandte Studienfächer sind zu Studienbereichen zusammengefasst. Studienbereiche werden in Fächergruppen aggregiert.

    Studienfachwechsel

    siehe Fachwechsel

    Studiengang

    Ein Studiengang ist eine Kombination aus einem Studienfach (z.B. Germanistik) und einem Studienabschluss (z.B. Magister). Für jeden Stu­diengang liegt in der Regel eine Stu­di­en­ord­nung vor, die von der Hochschule unter Beachtung der entsprechenden Prü­fungs­ord­nungen aufgestellt wird (NHG, § 6).

    Studienjahr

    Zusammenfassung eines Winter- und des darauffolgenden Sommersemesters (z.B. Studienjahr 2004 = WS 2003 / 04 und SS 2004). Diese Sys­te­matik weicht von der Bundesstatistik ab; hier wird das Sommer- und das darauffolgende Wintersemester zusammengefasst (z.B. Studienjahr 2004 = SS 2004 und WS 2004 / 05).

    Studienkolleg

    Einrichtung mit der Aufgabe, Personen, deren Vorbildungsnachweis einer deutschen Hoch­schul­zugangsberechtigung nicht entspricht, die erforderlichen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium zu vermitteln. Das Studienkolleg ist einer Hochschule organisatorisch zugeordnet.

  • Studierende –

    Studierende

    In den Zahlenspiegeltabellen alle in einem Stu­di­en­gang immatrikulierten Personen ein­schließlich der Beurlaubten und der Studien­kol­le­giaten, jedoch ohne Gasthörer; in der amtlichen Statistik werden die Beurlaubten nicht zu den Stu­dierenden gezählt. Die im Zahlenspiegel nach Fächern oder Fachbereichen aufgeführten Studierenden (STUD) sind über Äquivalenzrelationen auf der Basis von Fachfällen (FF) ermittelt worden. Im Einzelnen gelten generell folgende Festlegungen:

    • Diplom, Staatsexamen (ohne Lehr­ämter), Erste Prüfung, Bachelor of Science, Master of Science, Weiterbildung, Promo­tion:

    1 FF = 1 STUD

    • Magister:

    1 FF = 0,5 STUD (2 Hauptfächer)
    1 FF = 0,5 STUD oder 0,25 STUD
    (1 Hauptfach und 2 Nebenfächer)

    • Lehramt an Gymnasien:     

    1 FF = 0,5 STUD (2 Fächer)

    • Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen:

    1 FF = 0,5 STUD oder 0,25 STUD
    je nach Anzahl der belegten Fächer

    • Lehramt für Sonderpädagogik:

    1 FF = 0,3 STUD (2 sonderpädagogische Fachrichtungen)
    1 FF = 0,4 STUD (1 Unterrichtsfach
    als Langfach)
    1 FF = 0,2 STUD (2 Unterrichtsfächer als Kurzfächer)

    • Lehramt an berufsbildenden Schulen:

    1 FF = 0,6 STUD (berufliche Fachrichtung)
    1 FF = 0,4 STUD (Unterrichtsfach)

    • Fachübergreifender Bachelor of Science / Bachelor of Arts:

    1 FF = 0,67 STUD (Majorfach)
    1 FF = 0,33 STUD (Minorfach)

    • Bachelor of Science Technical Education:

    1 FF = 0,7 STUD (berufliche Fachrichtung)
    1 FF = 0,3 STUD (Unterrichtsfach)

    • Bachelor of Arts für das Lehramt für Sonderpädagogik:

    1 FF = 0,75 STUD (Erstfach Sonderpädagogik)
    1 FF = 0,25 STUD oder 0,125 STUD (Zweitfach Unterrichtsfach oder 2 Unterrichtsfächer)

    • Master of Education (LBS):

    1 FF = 0,67 STUD (berufliche Fachrichtung)
    1 FF = 0,33 STUD (Unterrichtsfach)

    • Master of Education (LSo):

    1 FF = 0,75 STUD (Erstfach Sonderpädagogik)
    1 FF = 0,25 STUD oder 0,125 STUD (Zweitfach Unterrichtsfach oder 2 Unterrichtsfächer)

    • Master of Education (LG):

    1 FF = 0,33 STUD (Erstfach)
    1 FF = 0,67 STUD (Zweitfach)

    • Master of Science (Technical Education):

    1 FF = 1 STUD (Unterrichtsfach)

    Transferbereich (TFB)

    Transferbereiche sind projektförmig konzipierte, sachlich und zeitlich definierte Kooperationen zwischen Forschungsinstitutio­nen und In­dus­trie­unternehmen oder anderen Anwendern, die der Umsetzung von Ideen und Erkenntnissen der wissenschaftlichen Grundlagenforschung in der Praxis dienen. Mit der Förderung von Transferbereichen durch die DFG seit dem 1. Juli 1996 soll ein qualitativ wesentlicher Beitrag zum Innovationstransfer von der im Rahmen der Sonderforschungsbereiche geleisteten Grundlagenforschung heraus in die Anwendung geleistet werden.

    Transregio (TRR)

    Die DFG fördert seit dem 1. Juli 1999 alter­na­tiv zu dem bisher möglichen Typ des Sonder­for­schungs­bereichs (SFB) als neue Form den Sonderforschungsbereich / Transregio. Abweichend von der weiterhin bestehenden Form des ortsgebundenen SFB sind Transregio durch mehrere, in der Regel zwei bis drei, Standorte gekennzeichnet. Es gilt das Prinzip der freien Wahl der Kooperationspartner an den und zwischen den Standorten. Die Beiträge jedes Ko­ope­ra­tions­partners müssen für das gemeinsame For­schung­s­ziel essentiell, komplementär und synergetisch sein. Der wissenschaftliche und strukturelle Qualitätsanspruch muss dieser Bedingung durch die Neuartigkeit der Fragestellung und durch ein komplexes fachliches Zusammenspiel entsprechen.

  • Vollzeitäquivalent –

    Vollzeitäquivalent (VZÄ)

    Maßeinheit für die Arbeitszeit, die dem Gegenwert eines Vollzeitbeschäftigten entspricht. Beispiel: 3 Halbtagsstellen und 2 Ganztagsstellen ergeben 3,5 Vollzeitäquivalente.
    Im Studierendenbereich entspricht das VZÄ einem Studierenden (STUD), der auf der Basis gewichteter Fachfälle (FF) ermittelt wird.

    Wintersemester (WS)

    Zeitraum vom 1. Oktober eines Jahres bis zum 31. März des folgenden Jahres. Stichtag für die Statistik ist in der Regel der 15. November (Ablauf der Rücktrittsfrist). Die Zahl der Studierenden eines Studienjahres wird ausschließlich nach dem Wintersemester bemessen.

    Wissenschaftliches Personal

    Wissenschaftliches Personal ist in fachlichen und zentralen Einrichtungen tätig; das zu dieser Personengruppe gehörende Personal verfügt über eine wissenschaftliche Ausbildung und ist für Aufgaben in Lehre, Forschung und Dienstleistung eingesetzt. Es kann aus Haushalts- und aus Dritt­mitteln finanziert sein. Das hauptberuflich tätige wissenschaftliche Personal besteht nach § 21 NHG aus den Professorinnen und Professoren, den Ju­nior­professorinnen und Juniorprofessoren, den wissenschaftlichen und künstlerischen Mit­arbeiterinnen und Mitarbeitern und den Lehr­kräften für besondere Aufgaben. Zum ne­ben­beruflichen wissenschaftlichen Personal ge­hören u. a. Honorarprofessorinnen und Ho­no­rar­professoren und Lehrbeauftragte.

    Zentrale Einrichtungen

    Wissenschaftliche Einrichtungen und Betriebs­einheiten, die der gesamten Hochschule dienen, z. B. Rechenzentrum und Universitätsbibliothek.

    Zulassungsbeschränkung

    Zulassungsbeschränkungen basieren auf einer kapazitätsbezogenen Begrenzung der Zulassungszahlen in einem bestimmten Studiengang.

    Zweitstudium

    Aufnahme eines weiteren Studiums, nach einem erfolgreich abgeschlossenen ersten Studiengang. Ein Masterstudium, das den vorherigen Erwerb eines Bachelor-Abschlusses voraussetzt (konsekutives Studium), gilt nicht als Zweitstudium.