Sprachenpolitik

Das Thema Internationalisierung ist als zentrales Element im Leitbild der Leibniz Universität Hannover (LUH) verankert und durchzieht alle Bereiche universitären Lebens. Damit einher geht eine klare, hochschulweite Sprachenpolitik. Diese definiert den Handlungsrahmen und die Art und Weise, wie eine Universität mit Sprachen umgeht, wie sie Sprachen nach innen und außen zeigt, wie sie Sprachen schätzt und ihre Mitglieder ermuntert, Sprachen zu lernen. Mit der Sprachenpolitik möchte die LUH generell ein Bewusstsein für sprachenpolitische Handlungsfelder schaffen und zum Austausch und zur Diskussion über Sprachen und ihre Rolle in der universitären Lehre, Forschung und Verwaltung anregen.

UNSERE SPRACHENPOLITIK VERFOLGT DABEI DIE FOLGENDEN ZIELE

Deutsch und Englisch als

Wissenschaftssprachen

stärken

Sprachliche Vielfalt im

globalisierten Hochschulkontext

kennenlernen

Mit Sprachen eine

Willkommens- und Bleibekultur

fördern

Wie bei der Internationalisierungsstrategie und den Grundsätzen des Diversity Managements, wird sprachliche und kulturelle Vielfalt aller Universitätsangehörigen als Ressource begriffen und als Element globaler Bildung gefördert.

DIE UMSETZUNG DER SPRACHENPOLITIK FOKUSSIERT SICH AUF VIER BEREICHE

  • Sprachangebote in der Lehre

    Die Leibniz Universität Hannover begreift die Wahl zwischen Deutsch und Englisch als Unterrichtssprache nicht als „entweder/ oder“-Entscheidung, sondern als Kontinuum, das sich zur Aufgabe macht, die Wichtigkeit beider Wissenschaftssprachen im deutschsprachigen Hochschulraum deutlich zu machen. Die Nutzung der beiden Sprachen geht Hand in Hand mit einer begleitenden Sprachausbildung. Das Lernen der Fachsprache Englisch wird dann besonders motiviert verfolgt, wenn die Sprache auch in der Lehre verwendet wird. Durch ein breites Angebot an Mobilitätssprachen, Sprachen der Schwerpunktregionen, Tandem-Partnerschaften und interkulturellen Angeboten werden Mobilitäten ermutigt und Netzwerke geknüpft und verstetigt.

  • Sprachen in der Forschung

    Publikationen, Vorträge und Forschungsberichte werden zunehmend (in manchen Fachgebieten ausschließlich) in englischer Sprache verfasst. Die Leibniz Universität fordert und fördert daher gute Englischkenntnisse ihrer Forschenden. Für internationale Forscherinnen und Forscher werden Deutschangebote gemacht, die insbesondere auch die Integration in den universitären Alltag und die Arbeit erleichtern.

  • Sprachen in der Verwaltung

    Die Verwaltung der Leibniz Universität spielt im Prozess der Internationalisierung und der Sprachenpolitik eine zentrale Rolle und ist hier stark eingebunden. Die LUH definiert für Verwaltungsbeschäftigte im Kundenverkehr sprachliche Minimalvoraussetzungen bei der Einstellung. Die Leibniz Universität demonstriert mehrsprachige Vielfalt in seinem ServiceCenter und beim Personal im Kundenkontakt. Englische Sprachkenntnisse sollen durch ein strukturiertes Weiterbildungsprogramm für Beschäftigte ausgebaut werden.

  • Sprachen in der Außendarstellung

    Die Leibniz Universität präsentiert sich auch nach außen international. Der zentrale Webauftritt wird für die relevanten Seiten durchgehend auch auf Englisch umgesetzt. Wo relevant, sind auch zentrale Flyer auf Deutsch und Englisch vorzuhalten.


Die vollständige Sprachenpolitik im internen Beschäftigtenportal

VIZIPRÄSIDENTIN FÜR INTERNATIONALES

Foto: Prof. Dr. Teresa Carlomagno Foto: Prof. Dr. Teresa Carlomagno
Prof. Dr. Teresa Carlomagno
Vizepräsidentinnen/Vizepräsidenten
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