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Rekorde und Highlights

Das Institut für Gravitationsphysik zeichnet mit seinem hochmodernen Laser-Interferometer GEO600 kosmische Klänge auf.

Den Gravitationswellen auf der Spur: Nahe dem Dorf Ruthe bei Hannover steht eines der empfindlichsten Interferometer der Welt. GEO600 ist ein Detektor zum Nachweis von Gravitationswellen. Dabei handelt es sich um winzige Verzerrungen der Raumzeit. Albert Einstein hatte die Existenz der Gravitationswellen in seiner Allgemeinen Relativitätstheorie 1915 vorhergesagt. Diese beschreibt Gravitation (Schwerkraft) als Aspekt der Geometrie des Raum-Zeit-Kontinuums. Ein direkter Nachweis von Gravitationswellen ist bis heute nicht gelungen und gehört deshalb zu den größten Herausforderungen der modernen Physik.

Bild: Foto: AEI-Hannover

GEO600 wird vom AEI-Hannover betrieben – einer Kooperation der Leibniz Universität mit dem Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Hannover und Potsdam (Albert-Einstein-Institut). Beteiligt sind auch die britischen Universitäten Birmingham, Cardiff und Glasgow.

Weltweit gibt es nur noch drei weitere Standorte mit großen Interferometern: Virgo in Cascina bei Pisa, LIGO-Hanford (US-Bundesstaat Washington) und LIGO-Livingston (US-Bundesstaat Louisiana).

Weitere Informationen finden Sie unter

"Wussten Sie schon"-Foto: Quelle www.photocase.de; Fotograf: gernot1610