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Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) im Themengebiet "Intelligente Selbstorganisation für zukünftige dezentrale, autark agierende Stromnetze“

Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) im Themengebiet "Intelligente Selbstorganisation für zukünftige dezentrale, autark agierende Stromnetze“

(EntgGr. 13 TV-L, 100 %)

Am Institut für Informationsverarbeitung ist eine Stelle als Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) im Themengebiet "Intelligente Selbstorganisation für zukünftige dezentrale, autark agierende Stromnetze“ (EntgGr. 13 TV-L, 100 %) ab sofort zu besetzen. Die Stelle ist zunächst auf 3 Jahre befristet. Im Rahmen dieser Anstellung besteht die Möglichkeit zur Promotion.

Aufgabenschwerpunkt

Im Verbundprojekt RuBICon wird derzeit an der Struktur und den Anforderungen an zukünftige Energienetze geforscht. Dabei soll exemplarisch am Extremfall, einem totalen Blackout, der Wiederaufbau des Stromnetzes dezentral aus den Ortsnetzen heraus realisiert werden. Durch Abtrennen der Ortsnetze vom Mittelspannungsnetz werden hierzu autarke Inselnetze gebildet, in denen sich alle lokalen Energieerzeuger selbst organisieren und Verbrauchsstellen bei Bedarf gezielt abgeworfen bzw. zugeschaltet werden können. Nach der Stabilisierungsphase werden die einzelnen Ortsnetze synchronisiert und über das Mittelspannungsnetz zusammengeschaltet.

Die Aufgaben des Instituts für Informationsverarbeitung in diesem Verbundprojekt sind die Realisierung eines dezentralen Kommunikationssystems zwischen den Stromerzeugern und den Verbrauchsstellen des Ortsnetzes auf Basis von stromleitergeführten (PLC), weitfunkenden (z.B. LoRaWAN) oder selbstvermaschenden Netzen sowie die Entwicklung eines intelligenten Protokolls zur Zuschaltung der Verbraucher unter der Vermeidung von Überlastsituationen durch gleichzeitige Entscheidungen und die zur Synchronisierung notwendige zeitkritische Kommunikation.

Einstellungsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Einstellung ist ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium, bevorzugt aus den Bereichen Elektrotechnik/Informatik in der Fachrichtung Informationsverarbeitung, ein Verständnis für Kommunikationsnetze und Protokolle, Interesse an der Beschaffenheit von Niederspannungsnetzen und der Integration erneuerbarer Energien, Spaß am Programmieren von Mikrocontrollern sowie der Realisierung von Demonstratoren und der aktiven Zusammenarbeit mit universitären und industriellen Projektpartnern.

Allgemeine Voraussetzungen sind eigenständiges Arbeiten, Lernbereitschaft und berufliches wie soziales Engagement. Darüber hinaus erwarten wir gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift.

Wir bieten ein inspirierendes Institutsumfeld mit interdisziplinären, international sichtbaren Forschergruppen, die bereits umfangreiche wissenschaftliche Erfolge erzielt haben. Wir ermöglichen es Ihnen, sich durch Verantwortung für wissenschaftliche und industrielle Projekte wissenschaftlich und persönlich zu entfalten.

Auf Wunsch kann eine Teilzeitbeschäftigung ermöglicht werden.

Die Leibniz Universität Hannover will die berufliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern besonders fördern und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung zeitnah und bis spätestens 31.12.2019 an

E-Mail: bewerbung_rubicon@tnt.uni-hannover.de

oder postalisch an:

Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Institut für Informationsverarbeitung
Appelstraße 9A
30167 Hannover

Informationen nach Artikel 13 DSGVO zur Erhebung personenbezogener Daten finden Sie unter https://www.uni-hannover.de/de/datenschutzhinweis-bewerbungen/.