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Lernen @ Home: Digitale Angebote zur Weiterbildung für Beschäftigte

Lernen @ Home: Digitale Angebote zur Weiterbildung für Beschäftigte

© Lucas Bieri - pixabay

Momentan wird eine enorme Umstellung von Ihnen gefordert - vom Arbeitsalltag vor Ort auf eine digitale Arbeitswelt im Homeoffice. Damit sind verschiedene Fragen verbunden, z. B.: Wie kann ich meine Arbeit im Homeoffice gut gestalten? Wie können wir als Team auch über die Distanz weiter gut zusammenarbeiten? Mit verschiedenen Informationen und Angeboten möchten wir Sie unterstützen, Antworten auf diese Herausforderungen zu finden. Auf dieser Webseite, die wir fortlaufend aktualisieren, finden Sie Tipps und Online-Angebote für Sie als Beschäftigte der Leibniz Universität Hannover.

Informationen der LUH zum Coronavirus

Auf der zentralen Seite der Universität finden Sie regelmäßig aktualisierte Informationen. Prüfen Sie am besten zu Beginn jedes Arbeitstages, ob es neue Informationen gibt, die Sie oder Ihren Arbeitsbereich betreffen. Besonders der Bereich "Arbeiten an der LUH" könnte hilfreich für Sie sein.

INFORMATIONEN ZUM VPN-ZUGANG

Der VPN-Dienst vom LUIS ermöglicht den Zugang zum Universitätsnetz (inkl. vieler Services, wie das Beschäftigtenportal, der Linkservice der TIB, etc.). Dieser VPN-Zugang kann auch auf den mobilen Endgeräten installiert werden und außerhalb der Räumlichkeiten der Universität genutzt werden. Weitere Informationen finden Sie auf der LUIS-Website.

FÜHRUNG UND ZUSAMMENARBEIT

Wenn Führung und Zusammenarbeit auf Distanz und in räumlich verteilten Teams als Arbeitsform ungewohnt ist, bringt sie viel Neues mit sich: neue Technik, neue Software, neue Formen der Zusammenarbeit und Kommunikation, veränderte Tagesabläufe. Nachfolgend finden Sie einige Tipps für den Umgang damit.  

Digitale Angebote Homeoffice

Informieren Sie sich auf dieser Seite über die wichtigsten Dienste für das Arbeiten aus dem Homeoffice.


ONLINE-LEHRE VORBEREITEN UND UMSETZEN

Bei der Umstellung von Präsenzlehre auf Online-Lehre bleiben einige Aspekte Ihres Kurses möglicherweise unverändert, andere wiederum müssen jedoch angepasst werden. Die folgenden Seiten bieten Ihnen eine Zusammenstellung von Informationen, die Ihnen bei Ihrem Einstieg sowie der didaktischen Planung und Konzeption von digitaler Lehre unterstützen.

Online-Lehre an der Leibniz Universität Hannover

Wie Sie Ihre Online-Lehre organisieren können und einen Überblick über die vielfältigen Tools und Methoden der Leibniz Universität Hannover, die Sie für die Umstellung auf Online-Formate nutzen können, finden Sie hier:


INFO-PAKET FÜR NEUE LEHRENDE AN DER LEIBNIZ UNIVERSITÄT HANNOVER

Dieses Info-Paket gibt neuen Lehrenden an der LUH einen Überblick zu zentralen Informationsquellen für Lehrende an der LUH zu Fragen der Lehre und der Lehrkompetenzentwicklung.

Lehren an der Leibniz Universität Hannover

An der LUH gibt es ein umfangreiches Angebot für Lehrende zur Weiterentwicklung ihrer Lehrtätigkeit. Über diese Webseite werden detaillierte Informationen zu verschiedenen Aspekten der Lehrtätigkeit, zu entsprechenden Angeboten unterstützender Einrichtungen und Kontaktmöglichkeiten zugänglich.

  • Typische Entwicklungsphasen eines Hochschullehrers/einer Hochschullehrerin

    Lehren ist eine komplexe Tätigkeit. Als Neueinsteigerin bzw. Neueinsteiger „die Seite zu wechseln“ und von der Studierenden-Position in die Position der verantwortlichen Lehrperson, die „vorne steht“, zu wechseln, erzeugt häufig ein mulmiges Gefühl. Seien Sie versichert: das ist normal und geht fast allen so! Böss-Ostendorf & Senft (2014, S. 17 ff.) beschreiben in Anlehnung an Winteler (2004) fünf typische Entwicklungsphasen von Hochschuldozentinnen und -dozenten in den ersten „Lehrjahren“:

    Phase (1): "Hauptsache überleben"  „Wie kann ich überleben? Wie werde ich akzeptiert?“

    Hier geht es um die eigene Person und das Finden der neuen Rolle. Kernfragen für die neuen Lehrenden sind: " Akzeptieren mich die Studierenden?" und " Wie kann ich verhindern, dass jemand meine Wissenslücken bemerkt?" Der Einstieg in die Hochschullehre ist begleitet von Lampenfieber und Sorge um eigene Wissenslücken, die von den Studierenden möglichst nicht entdeckt werden sollen.

    Phase (2) "Es geht nur um den Stoff"- „Beherrsche ich den Stoff?“ 

    Nach der Feststellung, dass die Studierenden ihn nicht ausbuhen und nach seinen Wissenslücken fahnden, richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf die sachlichen Inhalte, also das Thema und den Stoff. Immer noch virulente Unsicherheiten werden hinter dem Thema versteckt. In dieser Phase dreht sich alles um den dozentenzentrierten Informationstransfer.

    Phase (3) "Hört mir denn keiner zu?" – „Wie erreiche ich, dass die Studierenden den Stoff in ihre Köpfe bekommen?“ 

    In dieser Phase nimmt der Dozent wahr, dass die Aufmerksamkeit der Studenten nicht mehr bei ihm und dem Thema liegt. Er erkennt, dass er durch seine eigene Fixierung auf den Stoff die Studierenden abgehängt hat. Dieser Moment, der mit Verunsicherung einhergeht, ist wichtig, denn hier stellen sich die Weichen für eine Veränderung. In der fachlichen Präsentation stellt sich mehr Sicherheit ein, allmählich richtet sich der Blick auf das Umfeld und die Lerngruppe. Nun geht es um die Frage: "Mit welchen Mitteln und Methoden kann ich die Studenten besser erreichen?" 

    Phase (4) "Was braucht ihr zum Verstehen?" – „Wie kann ich erreichen, dass die Studierende den Stoff begreifen?“

    Jetzt geht es um das Verstehen und Fördern der Lernprozesse der Studierenden. Der erfahrende Dozent achtet darauf, wie seine Studenten lernen, er orientiert sich mehr an der Qualität seiner Lehre und richtet sich nicht mehr so stark an der Stoffmenge aus. Er stöhnt nicht mehr unter der Last, so viel Stoff in so kurzer Zeit "rüberbringen" zu müssen.

    Phase (5) "Das braucht ihr, um selbst drauf zu kommen" – „Wie kann ich die Studierenden dabei unterstützen, unabhängig zu denken und zu lernen?“  

    Dozenten, dieser Phase achten nicht mehr so viel die Stoffmenge, sondern fördern Aha-Erlebnisse beim Lernen. Sie haben selbst erlebt, dass sich das am besten einprägt, was man selbst entdeckt hat. In dieser Phase geht es um die Frage, wie sie die Studierenden dabei unterstützen können unabhängig zu denken und zu lernen. Studenten werden als Gruppen wahrgenommen. Um Lehrziele zu erreichen werden Kommunikation, Methoden und Medien klug eingesetzt. 

  • Reflexionsfragen zum gelingenden Einstieg

    Entwicklung grundlegender didaktischer Expertise

    Wie ist mein Stand bezüglich der Entwicklung didaktischer Expertise?

    • Ich habe Erfahrungen gesammelt als Schülerin bzw. Schüler und als Studentin bzw. Student und lehre nun auf der Basis dieser Erfahrungen
    • Ich habe bereits erste Lehrerfahrungen in der Rolle als studentische Tutorin bzw. studentischer Tutor gesammelt
    • Ich habe bereits Erfahrungen in der Rolle als Gruppenleitung in anderen Zusammenhängen als in der Hochschullehre gesammelt
    • Ich habe mich bereits mit Literatur bzw. empirischen Ergebnissen der Lehr-Lernforschung zu didaktischen Fragen auseinandergesetzt


    Welche Literatur und welche Materialien können mir zur Orientierung bei meinem Einstieg dienen?

    Unterstützung

    • Welche Kolleginnen und Kollegen in meinem direkten Arbeitsumfeld können mir beim Einstieg helfen?
    • Welche Unterstützung kann ich durch Modulverantwortliche und Studiengangskoordinatorinnen bzw. –koordinatoren erhalten?
    • Inwieweit kann das Mentoring-Programm für Hochschullehrende eine nützliche Einstiegshilfe sein? Detaillierte Infos dazu im Beschäftigtenportal
    • Welche Qualifizierungs-, Beratungs- und Begleitungsangebote können für mich jetzt oder später nützlich und hilfreich sein?
  • Literaturempfehlungen

    Jana Antosch-Bardohn, Barbara Beege, Nathalie Primus:
    In die Lehre starten : Ein Praxisbuch für die Hochschullehre. 2019. Ferdinand Schöningh, Paderborn

    Brigitte Berendt, Andreas Fleischmann, Niclas Schaper, Birgit Szczyrba, Johannes Wildt (Hg.):
    Neues Handbuch Hochschullehre. 2016. DUZ Verlags- und Medienhaus GmbH, Berlin
    Das „Neue Handbuch Hochschullehre“ beinhaltet im Kapitel E zahlreiche Artikel zu fachübergreifenden Lehr-Lernformen (E 1), Vorlesungen (E 2), Seminaren (E 3), Projektstudium (E 4), Praktika (E 5), Werkstattmodelle und Variationsformen (E 6). Diese Artikel sind überwiegend sehr konkrete Beschreibungen von Best Practice Beispielen – gerade auch für Lehrende, die konkrete Anregungen für ihre spezifischen Fachrichtungen suchen, lohnt es sich zu stöbern.

    Andreas Böss-Ostendorf, Holger Senft, Lillian Mousli:
    Einführung in die Hochschul-Lehre. Ein Didaktik-Coach. 2014. 2. aktualisierte Aufl. Budrich, UTB, Opladen; Stuttgart

    Andreas Helmke, Friedrich Wilhelm Schrader:
    Hochschuldidaktik. In: Detlef H. Rost (Hg.): Handwörterbuch Pädagogische Psychologie. 2006. 3. überarb. und erw. Aufl. Beltz PVU, Weinheim. (Schlüsselbegriffe), S. 246–252

    Michael Schneider, Maida Mustafić (Hg.):
    Gute Hochschullehre. Eine evidenzbasierte Orientierungshilfe : wie man Vorlesungen, Seminare und Projekte effektiv gestaltet. 2015. Springer, Berlin

    Immanuel Ulrich: Gute Lehre in der Hochschule. Praxistipps zur Planung und Gestaltung von Lehrveranstaltungen. 2016. Springer, Wiesbaden 

    Franz Waldherr, Claudia Walter:
    didaktisch und praktisch. Ideen und Methoden für die Hochschullehre. 2014. 2. Aufl. s.l.: Schäffer-Poeschel Lehrbuch Verlag. 

    Adi Winteler:
    Professionell lehren und lernen. Ein Praxisbuch. 2004. WBG, Darmstadt

    Filmtipp

    Claus Braband (2006): Teaching teaching & understanding understanding. From a student learning perspective. "Teaching Teaching & Understanding Understanding" is a 19-minute award-winning short-film about teaching at university and higher-level educational institutions. It is based on the "Constructive Alignment" theory developed by Prof. John Biggs. The film delivers a foundation for understanding what a teacher needs to do in order to make sure all types of students actually learn what the teacher intends.

  • Materialien
    • TU München: Hochschuldidaktische Handreichungen 
      Die Reihe "Hochschuldidaktische Handreichungen" beinhaltet komprimierte Hilfestellungen und Anregungen zu bestimmten Aspekten der Lehre.
    • Ruhr-Universität Bochum: Lehre laden. Downloadcenter für inspirierte Lehre. Hg. v. Interne Fortbildung und Beratung (ifb). 

KONTAKT

 

Sachgebiet Personalentwicklung

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