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Glossar Begrifflichkeiten aus dem Zahlenspiegel

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Alphabetisches Glossar

A
Abschlussart:
Es wird zwischen folgenden Abschlussarten unterschieden:
• Bachelor of Arts
• Bachelor of Science
• Diplom
• Magister
• Master of Arts
• Master of Education
• Master of Science
• Promotion
• Staatsexamen (ohne Lehramtsprüfungen)
• Staatsexamen für Lehrämter
Absolventen/Absolventinnen:
Personen, die einen Studiengang durch entsprechende Prüfungen erfolgreich abgeschlossen haben und üblicherweise die Hochschule verlassen; statistisch als (erfolgreiche) Studienabschlüsse erfasst.
Aufbau-/Ergänzungsstudium:
Unter einem Aufbau- oder Ergänzungsstudium wird die angebotene Möglichkeit verstanden, nach einem ersten Studienabschluss weitere Qualifikationen in einem ergänzenden Studiengang von zumeist vier Semestern Dauer zu erlangen.
Ausländische Studierende:
Ausländische Studierende sind Studierende mit ausländischer Staatsangehörigkeit, die an einer deutschen Hochschule im Bundesgebiet immatrikuliert sind. Ausländische Studierende können sog. Bildungsinländer oder Bildungsausländer sein.

BC
Bachelor of Arts (B.A.):
Abschlussart eines drei- bis vierjährigen Basisstudiums mit einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Dieser wird in den Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften, Sport, Sozialwissenschaft und Kunst, Kunstwissenschaft verliehen. Je nach inhaltlicher Ausrichtung wird der Abschluss auch in den Wirtschaftswissenschaften oder Geographie vergeben.
Bachelor of Science (B.Sc.):
Abschlussart eines drei- bis vierjährigen Basisstudiums mit einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Dieser wird in den Fächergruppen Mathematik, Naturwissenschaften, Agrar-, Fost- und Ernährungswissenschaften sowie Ingenieurwissenschaften verliehen. Je nach inhaltlicher Ausrichtung wird der Abschluss auch in den Wirtschaftswissenschaften vergeben.
BAföG:
Bundesausbildungsförderungsgesetz; bundeseinheitliche Regelung zur Ausbildungsförderung für Studierende, die 1971 in Kraft trat und mehrfach geändert wurde.
Beschäftigungsverhältnis:
Das Beschäftigungsverhältnis bildet die Tätigkeit einer natürlichen Person abgegrenzt nach Tätigkeitsform (z.B. wiss. Mitarbeiter oder Verwaltungsdienst), Tätigkeitsort (Organisationseinheit) und Finanzierung (z.B. Haushaltsmittel oder Drittmittel) ab. Eine natürliche Person kann mehrere Beschäftigungsverhältnisse gleichzeitig ausüben, wobei der Umfang der Tätigkeit in Summe ein Vollzeitäquivalent von Eins nicht überschreiten kann. (Siehe auch: Vollzeitäquivalent)
Bildungsausländer:
Ausländische Studienanfänger bzw. ausländische Studierende, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben (inkl. Studienkollegiaten / -innen). (Siehe auch: Studienkolleg; Bildungsinländer)
Bildungsinländer:
Ausländische Studienanfänger bzw. ausländische Studierende mit deutscher Hochschulzugangsberechtigung. (Siehe auch: Bildungsausländer)

D
Diplom:
Abschlussart (und akademischer Grad) vor allem in technischen, natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Studiengängen. Das Diplomstudium hat eine 9 bis 10-semestrige Regelstudienzeit und schließt mit der Diplomprüfung ab. Es ist mindestens in Grund- und Hauptstudium aufgeteilt und enthält dann die Diplomvorprüfung als Abschluss des Grundstudiums. Nach Abschluss des Diplomstudiums ist ein Promotionsstudium bzw. die Promotion möglich.
Doppelstudium:
Gleichzeitiges Studieren zweier Studiengänge.
Direkte Kosten:
Direkte Kosten (Einzelkosten) sind Kosten, die einem Bezugsobjekt (einer Kostenstelle) ohne Schlüssel, also verursachungsgerecht (direkt) zugerechnet werden können.
Drittmittel:
Mittel, die einer Hochschule neben den Mitteln (Landeszuschuss) aus dem Haushalt des Wissenschaftsministeriums zur Verfügung stehen. Drittmittel werden üblicherweise von einzelnen Wissenschaftlern eingeworben und dienen zur Finanzierung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. (Siehe auch: Einzahlungen, Erträge)

E
Einzahlungen:
Erhöhung des Zahlungsmittelbestandes
Energiekosten:
Die Energiekosten umfassen die Kosten für Heizung, Strom und sonstige Energiekosten.
ERASMUS:
Erasmus (Abk. für European Action Scheme for the Mobility of University Students) ist ein 1987 begonnenes Programm der Europäischen Gemeinschaft zur Förderung der Studentenmobilität und der Zusammenarbeit im Hochschulbereich. Gefördert werden Kooperations- und Austauschvereinbarungen von Hochschulen der Mitgliedsstaaten.
Ergänzungsstudiengang:
siehe: Aufbau-/Ergänzungsstudiengang
Erste Prüfung (1. Prfg.):
Mit dem Niedersächsischen Gesetz zur Ausbildung der Juristinnen und Juristen 2003 (NJAG) wurde das Staatsexamen Rechtswissenschaften abgelöst durch die Erste Prüfung. Diese beinhaltet eine staaliche Pflichtfachprüfung und eine universitäre Schwerpunktbereichsprüfung.
Erstimmatrikulierte:
Studierende, die sich zum ersten Mal an einer deutschen Hochschule eingeschrieben haben.
Erträge:
Im betriebswirtschaftlichen Sinn bezeichnet der Ertrag den Wertezuwachs eines Unternehmens, der nach dem Prinzip der Erfolgswirksamkeit einem bestimmten Jahr zugeordnet wird.
Exzellenzcluster:
Mit den Exzellenzclustern sollen an deutschen Universitätsstandorten international sichtbare und konkurrenzfähige Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen etabliert und dabei wissenschaftlich gebotene Vernetzung und Kooperation ermöglicht werden. Die Exzellenzcluster sollen wichtiger Bestandteil der strategischen und thematischen Planung einer Hochschule sein, ihr Profil deutlich schärfen und Prioritätensetzung verlangen. Sie sollen darüber hinaus für den wissenschaftlichen Nachwuchs exzellente Ausbildungs- und Karrierebedingungen schaffen.

F
Fachbereich:
Der Fachbereich war bis zum 31.03.2005 die organisatorische Grundeinheit der Hochschule. Sie wurde abgelöst durch die Fakultät. (Siehe auch: Fakultät)
Fachfälle:
siehe: Studierende.
Fachsemester:
Alle Semester, in denen ein Student in einem Studiengang des Berichtssemesters immatrikuliert ist. Dazu können auch einzelne Semester aus einem anderen Studienfach oder Studiengang gehören, wenn sie angerechnet werden.
Fachstudiendauer:
Zahl der (Fach-) Semester, die in dem Fach, in dem die Abschlussprüfung abgelegt wird, studiert wurden. Semester aus anderen Studiengängen, die für die abgelegte Prüfung anerkannt werden, sind in den Angaben enthalten.
Fachwechsel:
Wechsel des Studiengangs oder des Studienfachs während des Studiums.
Fächergruppe:
Zusammenfassung mehrerer Fächer bzw. Lehr- und Forschungsbereiche zu größeren Einheiten.
Abweichend von der Fächergruppensystematik der Bundesstatistik wird in einzelnen Darstellungen eine interne Fächergruppenstruktur, bestehend aus drei Fächergruppen, verwendet:
Naturwissenschaften:
• Mathematik, Naturwissenschaften
• Agrar-, Forst- und Ernährungswiss.
Ingenieurwissenschaften:
• Ingenieurwissenschaften
Geistes- und Gesellschaftswiss.:
• Sprach- und Kulturwiss.
• Sport
• Rechts-, Wirtschafts- u. Sozialwiss.
• Kunst, Kunstwissenschaften
Fächerkombination:
Verbindung mehrerer Fächer im Studium, z.B. von zwei Hauptfächern, einem Hauptfach und zwei Nebenfächern in einem Magisterstudiengang oder von zwei Unterrichtsfächern in einem Lehramtsstudiengang.
Fakultät:
Die Fakultät bildet seit dem 01.04.2005 die organisatorische Grundeinheit der Hochschule. Die zuvor 17 Fachbereiche wurden in 9 Fakultäten überführt.
Fächerübergreifender Bachelor of Science / Bachelor of Arts (FüB):
Der Fächerübergreifende Bachelor qualifiziert abhängig von der Fächerkombnination für einen Übergang in den Masterstudiengang für das Lehramt an Gymnasien oder in einen rein fachwissenschaftlichen Masterstudiengang, bereitet aber auch durch seine übergreifenden Qualifikationen und den Praxisbezug direkt auf anspruchsvolle berufliche Tätigkeiten vor. Studiert werden zwei Fächer (Major- und Minorfach).
Forschergruppe (FOR):
Die Forschergruppe ist ein mittelfristiger Zusammenschluss mehrerer, in der Regel an einem Ort wirkender Wissenschaftler. Diese arbeiten gemeinsam an einer besonderen Forschungsaufgabe, die nach ihrem thematischen, zeitlichen und finanziellen Umfang über die Förderungsmöglichkeiten im Rahmen der Einzelförderung des Normal- oder Schwerpunktverfahrens der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hinausgeht. Die Förderung von Forschergruppen soll helfen, für eine mittelfristig – meist auf 6 Jahre – angelegte, enge Zusammenarbeit die notwendige personelle und materielle Ausstattung bereitzustellen. Forschergruppen tragen häufig dazu bei, neue Arbeitsrichtungen zu etablieren.

G
Gebäudekosten:
Die Gebäude Kosten umfassen Baukosten, Kosten der Bauunterhaltung und sonstige Gebäudekosten.
Graduiertenakademie:
Zentrale Koordinations- und Serviceeinrichtung für alle Doktorandinnen und Doktoranden.
Graduiertenkolleg (GRK):
Einrichtungen einer Hochschule, die fachübergreifende und interdisziplinäre Aufgaben in Forschung und Lehre sowie Studium zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses wahrnimmt. Graduiertenkollegs werden über die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert.

H
Habilitation:
Nachweis herausgehobener Befähigung zu selbstständiger wissenschaftlicher Forschung und zu qualifizierter selbstständiger Lehre. Habilitationen werden in der amtlichen Statistik in der Personalstatistik geführt. Erhebungszeitraum ist das Kalenderjahr. Ausschlaggebend für die zeitliche Einordnung der Habilitation ist das Ausstellungsdatum der Habilitationsurkunde. Dieses ist laut §10 Absatz 3 Satz 6 der Habilitationsordnung der Leibniz Universität Hannover der Tag des Beschlusses über die Habilitation; dieser Beschluss wird im Anschluss an das Kolloquium gefasst (§10 Absatz 1).
Hochschulsemester:
Alle Semester, in denen Studierende an einer Hochschule im Bundesgebiet immatrikuliert sind; sie müssen nicht in Beziehung zum Studienfach im Erhebungssemester stehen.
Hochschulwechsel:
Wechsel der Hochschule während des Studiums.

IJKL
Indirekte Kosten:
Indirekte Kosten (Gemeinkosten) sind Kosten, die einem Bezugsobjekt (einer Kostenstelle) nicht verursachungsgerecht, aber mit Hilfe von Umlageschlüsseln zugerechnet werden können
Kosten:
Kosten sind der wertmäßige Verbrauch an Gütern und Dienstleistungen im Rahmen der Leistungserstellung innerhalb einer Periode.
Im Rahmen der Kosten- und Leistungsrechnung der Leibniz Universität Hannover werden die Landesmittel verursachungsgerecht dem Ort der Kostenentstehung zugeordnet.
Kostenarten kategorisieren die angefallenen Kosten anhand des Charakters ihrer Entstehung. Gleichartige Kostenarten werden zu Kostenartengruppen zusammengefasst.
Lehreinheit (LE):
Eine Lehreinheit ist eine für Zwecke der Kapazitätsermittlung abgegrenzte fachliche Einheit, die ein Lehrangebot bereitstellt. Ein Studiengang ist der Lehreinheit zuzuordnen, die für ihn den höchsten Anteil an Lehrveranstaltungen erbringt (§ 7 KapVO).

M
Magister (Mag.):
Abschlussart (und akademischer Grad), vor allem in geisteswissenschaftlichen Studiengängen. Das Magisterstudium umfasst mindestens zwei Hauptfächer oder ein Haupt- und zwei Nebenfächer.
Major:
Hauptfach
Master of Arts (M.A.):
Abschlussart eines ein- bis zweijährigen, auf dem Bachelor-Abschluss basierenden, forschungsorientierten Studiums für einen weiteren berufsqualifizierenden Abschluss. Voraussetzung für ein Promotionsstudium. (Siehe auch: Bachelor of Arts)
Master of Education (M.Ed.):
Der Master of Education (M. Ed.) qualifiziert für den Vorbereitungsdienst (Referendariat) und eine anschließende Lehrtätigkeit an den allgemein bildenden oder berufsbildenden Schulen in Niedersachsen. Das Studium setzt den Fächerübergreifenden Bachelor oder einen vergleichbaren Studiengang voraus.
Master of Science (M.Sc.):
Abschlussart eines ein- bis zweijährigen, auf dem Bachelor-Abschluss basierenden, forschungsorientierten Studiums für einen weiteren berufsqualifizierenden Abschluss. Voraussetzung für ein Promotionsstudium. (Siehe auch: Bachelor of Science)
§ 4 MPO (Magisterprüfungsordnung):
In Paragraph 4 Absatz 2 der Magisterprüfungsordnung werden die Haupt- und Nebenfächer sowie die möglichen Fachkombinationen geregelt. Darüber hinaus wird festgelegt, dass der Prüfungsausschuss Ausnahmen von den vorgesehenen Fächern / Fächerkombinationen auf Grund eines begründeten Antrags genehmigen kann.
Minor:
Nebenfach

NO
Neuimmatrikulierte:
Studierende, die sich zum ersten Mal an einer bestimmten Hochschule im ersten oder einem höheren Fachsemester eingeschrieben haben und vorher an einer anderen Hochschule eingeschrieben waren ( = Hochschulwechsler). (Siehe auch: Hochschulwechsel)
Nutzfläche (NF) 1-6:
Die Nutzfläche (NF) 1-6 (ehem. Hauptnutzfläche (HNF) ) ist definiert als Summe der Fläche, die der Zweckbestimmung des Gebäudes dient. Nach DIN 277 (2005-02) setzt sich die Netto-Grundfläche eines Gebäudes aus der Nutzfläche, der Technischen Funktionsfläche und der Verkehrsfläche zusammen. Die Nutzfläche wird ihrerseits in sieben Nutzungsgruppen unterschieden.
N.C. (Numerus clausus):
Zulassungsbeschränkung in einem bestimmten Studiengang. Zulassungsbeschränkungen basieren auf der Kapazitätsverordnung (KapVO).

PQ
Personal:
Zum Personal an Hochschulen zählt das wissenschaftliche und künstlerische Personal sowie das technische und Verwaltungspersonal. (Siehe auch: Wissenschaftliches Personal)
Personalkosten:
Personalkosten sind alle Kosten, die durch den Einsatz von Arbeitnehmern (z.B. Professoren, Beamte, Beschäftigte) entstehen.
Promotion:
Abschluss eines wissenschaftlichen Studiums mit einer Doktorarbeit (Dissertation). Erhebungszeitraum ist das Studienjahr. Ausschlaggebend für die zeitliche Einordnung der Promotion ist die Promotionsurkunde, die üblicherweise auf den Tag der mündlichen Prüfung (Kolloquium) datiert.
Prüfungsjahr:
Zusammenfassung eines Winter- und des darauffolgenden Sommersemesters (z.B. Prüfungsjahr 2009 = WS 2008/09 und SS 2009)
(Siehe auch: Studienjahr)
Quest-Leibniz Forschungsschule:
Die Quest-Leibniz Forschungsschule orientiert sich thematisch eng an Forschungsbereichen des Exzellenzclusters 'Quest'. Sie führt gemeinsam mit den bestehenden Fakultäten Berufungs- und Promotionsverfahren durch, richtet eigene Studiengänge ein und baut dabei bestehende Kooperationen mit externen Partnern aus.

R
Regelstudienzeit:
Vorgabe für den zeitlichen Gesamtumfang der von den Studierenden erwarteten Studien- und Prüfungsleistungen und maßgebend für die Gestaltung der Studienordnung, für die Sicherstellung des Lehrangebots, für die Gestaltung der Prüfungsanforderungen und des Prüfungsverfahrens sowie für die Ermittlung und Festsetzung der Ausbildungskapazität und die Berechnung von Studierendenzahlen bei der Hochschulplanung.
Rückmelder:
Studierende, die bereits im vorhergehenden Semester an derselben Hochschule eingeschrieben waren.

S
Schwerpunktprogramm (SPP):
Kennzeichen eines Schwerpunktprogramms ist die überregionale Kooperation der teilnehmenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die koordinierte Förderung für das betreffende Gebiet verspricht besonderen wissenschaftlichen Gewinn. Die Regelförderdauer der Deutschen Forschungsgemeinschaft beträgt sechs Jahre.
Sommersemester (SS):
Zeitraum vom 01.04. bis zum 30.09. eines Jahres.
Sonderforschungsbereich (SFB):
Sonderforschungsbereiche (SFB) sind langfristige, aber nicht auf Dauer angelegte Forschungseinrichtungen, in denen in der Forschung Tätige im Rahmen eines in der Regel fächerübergreifenden Forschungsprogramms zusammenarbeiten. Sonderforschungsbereiche werden über die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert.
Staatsexamen:
Abschlussart / Staatliche Abschlussprüfung von Studiengängen, die aufgrund von gesetzlichen Regelungen durchgeführt werden, wie beispielsweise im Studiengang Rechtswissenschaften und in allen Lehramtsstudiengängen. Mit dem Niedersächsischen Gesetz zur Ausbildung der Juristinnen und Juristen 2003 (NJAG) wurde das Staatsexamen in Rechtswissenschaften abgelöst durch die Erste Prüfung.
(Siehe auch: Erste Prüfung)
Studenten:
siehe: Studierende
Studienanfänger / Studienanfängerinnen:
In den Zahlenspiegeltabellen gleichgesetzt mit Studierenden im 1. Fachsemester, in der amtlichen Statistik eingeschränkt auf Studierende im ersten Hochschulsemester (Erstimmatrikulierte) bzw. erstmals an einer Hochschule im Bundesgebiet Immatrikulierte.
Studienbereich:
Eine Gruppe aufeinander bezogener oder verwandter Studienfächer, in denen aufgrund geltender Prüfungsordnungen ein durch Prüfungen abgeschlossenes Studium möglich ist.
Studiendauer:
siehe: Fachstudiendauer
Studienfach:
Begriff aus der Hochschulstatistik, der dort die niedrigste Aggregationsebene bezeichnet. Mehrere verwandte Studienfächer sind zu Studienbereichen zusammengefasst.
(Siehe auch: Fächergruppe)
Studienfachwechsel:
siehe: Fachwechsel
Studiengang:
Ein Studiengang ist eine Kombination aus einem Studienfach (z.B.: Germanistik) und einem Studienabschluss (z.B.: Magister). Für jeden Studiengang liegt in der Regel eine Studienordnung vor, die von der Hochschule unter Beachtung der entsprechenden Prüfungsordnungen aufgestellt wird (NHG, § 6).
Studienjahr:
Zusammenfassung eines Winter- und des darauffolgenden Sommersemesters (z.B. Studienjahr 2004 = WS 2003 / 04 und SS 2004). Diese Systematik weicht von der Bundesstatistik ab; hier wird das Sommer- und das darauffolgende Wintersemester zusammengefasst (z.B. Studienjahr 2004 = SS 2004 und WS 2004 / 05) (Siehe auch: Sommersemester, Wintersemester)
Studienkolleg:
Einrichtung mit der Aufgabe, Personen, deren Vorbildungsnachweis einer deutschen Hochschulzugangsberechtigung nicht entspricht, die erforderlichen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium zu vermitteln. Das Studienkolleg ist einer Hochschule organisatorisch zugeordnet; die Kollegiaten sind Studierende dieser Hochschule, soweit sie nicht Studierende einer anderen Hochschule sind.
Studierende:
In den Zahlenspiegeltabellen alle in einem Studiengang immatrikulierten Personen einschließlich der Beurlaubten und der Studienkollegiaten, jedoch ohne Gasthörer; in der amtlichen Statistik werden die Beurlaubten nicht zu den Studierenden gezählt. Die im Zahlenspiegel nach Fächern oder Fachbereichen beispielsweise aufgeführten Studierenden (STUD) sind über Äquivalenzrelationen auf der Basis von Fachfällen (FF) ermittelt worden. Im Einzelnen gelten generell folgende Festlegungen:
Diplom, Staatsexamen (ohne Lehrämter), Bachelor of Science, Master of Science, Weiterbildung, Promotion:
1 FF = 1 STUD
Magister:
1 FF = 0,5 STUD (2 Hauptfächer)
1 FF = 0,5 STUD oder 0,25 STUD
(1 Hauptfach und 2 Nebenfächer)
Lehramt an Gymnasien:
1FF = 0,5 STUD (2 Fächer)
Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen, Lehramt an Realschulen, Lehramt an Grund- und Hauptschulen:
1 FF = 0,5 STUD oder 0,25 STUD
je nach Anzahl der belegten Fächer
Lehramt für Sonderpädagogik:
1 FF = 0,3 STUD (2 sonderpädagogische Fachrichtungen)
1 FF = 0,4 STUD (1 Unterrichtsfach
als Langfach)
1 FF = 0,2 STUD (2 Unterrichtsfächer als Kurzfächer)
Lehramt an berufsbildenden Schulen:
1 FF = 0,6 STUD (berufliche Fachrichtung)
1 FF = 0,4 STUD (Unterrichtsfach)
Fachübergreifender Bachelor of Science / Bachelor of Arts:
1 FF = 0,67 STUD (Majorfach)
1 FF = 0,33 STUD (Minorfach)
Bachelor of Science Technical Education):
1 FF = 0,7 STUD (berufliche Fachrichtung)
1 FF = 0,3 STUD (Unterrichtsfach)
Master of Science (Technical Education):
1 FF = 1 STUD (Unterrichtsfach)
Bachelor of Arts für das Lehramt für Sonderpädagogik:
1 FF = 0,75 STUD (Erstfach Sonderpädagogik)
1 FF = 0,25 STUD oder 0,125 STUD (Zweitfach Unterrichtsfach oder 2 Unterrichtsfächer)

TU
Transferbereich (TFB):
Transferbereiche sind projektförmig konzipierte, sachlich und zeitlich definierte Kooperationen zwischen Forschungsinstitutionen und Industrieunternehmen oder anderen Anwendern, die der Umsetzung von Ideen und Erkenntnissen der wissenschaftlichen Grundlagenforschung in der Praxis dienen. Mit der Förderung von Transferbereichen durch die DFG seit dem 1. Juli 1996 soll ein qualitativ wesentlicher Beitrag zum Innovationstransfer von der im Rahmen der Sonderforschungsbereiche geleisteten Grundlagenforschung heraus in die Anwendung geleistet werden.
Transregio (TR):
Die Transregio fördert seit dem 1. Juli 1999 alternativ zu dem bisher möglichen Typ des Sonderforschungsbereichs (SFB) als neue Form den Sonderforschungsbereich/Transregio. Abweichend von der weiterhin bestehenden Form des ortsgebundenen SFB sind Transregio durch mehrere, in der Regel zwei bis drei Standorte gekennzeichnet. Es gilt das Prinzip der freien Wahl der Kooperationspartner an den und zwischen den Standorten. Die Beiträge jedes Kooperationspartners müssen für das gemeinsame Forschungsziel essentiell, komplementär und synergetisch sein. Der wissenschaftliche und strukturelle Qualitätsanspruch muss dieser Bedingung durch die Neuartigkeit der Fragestellung und durch ein komplexes fachliches Zusammenspiel entsprechen.

V
Vollzeitäquivalent (VZÄ):
Maßeinheit für die Arbeitszeit, die dem Gegenwert eines Vollzeitbeschäftigten entspricht. Beispiel: 3 Halbtagsstellen und 2 Ganztagsstellen ergeben 3,5 Vollzeitäquivalente. Im Studierendenbereich entspricht das VZÄ einem Studierenden (STUD), der auf der Basis gewichteter Fachfälle (FF) ermittelt wird. (Siehe auch: Studierende).

W
Wintersemester (WS):
Zeitraum vom 01.10. eines Jahres bis zum 31.03. des folgenden Jahres.
Die Zahl der Studierenden eines Studienjahres wird ausschließlich nach dem Wintersemester bemessen.
Wissenschaftliches Personal:
Wissenschaftliches Personal ist in fachlichen und zentralen Einrichtungen tätig; das zu dieser Personengruppe gehörende Personal verfügt über eine wissenschaftliche Ausbildung und ist für Aufgaben in Lehre, Forschung und Dienstleistung eingesetzt. Es kann aus Haushalts- und aus Drittmitteln finanziert sein.
Das hauptberuflich tätige wissenschaftliche Personal besteht nach § 21 NHG aus den Professorinnen und Professoren, den Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren, den wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Lehrkräften für besondere Aufgaben. Zum nebenberuflichen wissenschaftlichen Personal gehören u.a. Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren und Lehrbeauftragte.

XYZ
Zentrale Einrichtungen:
Wissenschaftliche Einrichtungen und Betriebseinheiten, die der gesamten Hochschule dienen, z.B. Rechenzentrum und Universitätsbibliothek.
Zweitstudium:
Aufnahme eines weiteren Studiums, das einen erfolgreich abgeschlossenen ersten Studiengang zur Voraussetzung hat.