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Leibniz Universität Hannover verstärkt Zusammenarbeit mit Aalto Universität in Finnland

Leibniz Universität Hannover verstärkt Zusammenarbeit mit Aalto Universität in Finnland

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Kooperationsvereinbarung zum verantwortlichen Umgang mit Daten unterzeichnet / Wissenschaftsminister Thümler: Digitalisierung zum Wohl der Gesellschaft aktiv gestalten

Die Leibniz Universität Hannover (LUH) baut ihre Zusammenarbeit mit der Aalto Universität im finnischen Espoo bei Helsinki aus. Während einer Reise des Niedersächsischen Ministers für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, nach Finnland und Estland, unterzeichnete Prof. Dr. Sören Auer, Direktor der Technischen Informationsbibliothek TIB und Mitglied im Vorstand des Forschungszentrums L3S der LUH, am heutigen 4. September 2018 eine Kooperationsvereinbarung (Memorandum of Understanding) mit der renommierten finnischen Universität. Ziel ist es, die gemeinsame Forschung mit und über Big Data zu intensivieren.

"Data Science und Big-Data-Anwendungen sind inzwischen in fast allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft von Bedeutung. Mit der Aalto Universität kooperiert das Forschungszentrum L3S der Leibniz Universität insbesondere, um den gesellschaftlichen Nutzen dieser neuen Technologien zum Beispiel für mehr Kontrolle über persönliche Daten, intelligentere Mobilität oder Analysen zum Fakten- und Wahrheitsgehalt von Social-Media-Posts zu maximieren. Die Datenwissenschaft dadurch verantwortungsvoller zu machen (Responsible Data Science) ist ein strategisches Ziel der Leibniz Universität, des L3S und des Joint-Lab mit der Technischen Informationsbibliothek TIB. Dies wird durch die enge Kooperation mit der exzellenten Aalto Universität in Finnland gestärkt", sagte Prof. Auer anlässlich der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages.

Wissenschaftsminister Thümler betonte: "Digitalisierung ist mehr als die Verlegung von Breitband- und Glasfaserkabeln. Nur wenn wir sie aktiv gestalten, wird die Digitalisierung mit ihren Innovationen zum gesellschaftlichen und ökonomischen Wohl beitragen. Wissenschaft und Forschung sind der Motor dieses Innovationsprozesses. Wir müssen in Köpfe investieren, in die Ausbildung von Nachwuchskräften, um dieser Aufgabe gerecht zu werden."

Die LUH und die Universität Aalto arbeiten u.a.in dem EU-Forschungsprojekt BigData (Social Mining & Big Data) zusammen, bei dem es um den verantwortlichen Umgang mit großen Datenmengen und der darauf basierenden Analyse der Gesellschaft geht. So entstehen neue Forschungsmöglichkeiten auf mehreren Gebieten wie der Mathematik, der Informations- und Kommunikationswissenschaft sowie im Bereich der Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. An dem Projekt ist auch die Universität Tartu in Estland beteiligt.

 

Hinweis an die Redaktion:

Für weitere Informationen steht Ihnen das Referat für Kommunikation und Marketing, unter Telefon +49 511 762 5342 oder per E-Mail unter kommunikation@uni-hannover.de gern zur Verfügung.