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Niedersachsen: Erster Quantencomputer wird im Jahr 2025 enthüllt, über 1,5 Milliarden Euro sollen bis 2030 in Quantentechnologien fließen

Niedersachsen: Erster Quantencomputer wird im Jahr 2025 enthüllt, über 1,5 Milliarden Euro sollen bis 2030 in Quantentechnologien fließen

Optische Komponenten zur Kontrolle einzelner Ionen in einem Ionenfallen-Prozessor Optische Komponenten zur Kontrolle einzelner Ionen in einem Ionenfallen-Prozessor Optische Komponenten zur Kontrolle einzelner Ionen in einem Ionenfallen-Prozessor
© QVLS
Das Herz eines Quantencomputerprototypen. Im Bild: optische Komponenten zur Kontrolle einzelner Ionen in einem Ionenfallen-Prozessor.

Leibniz Universität übernimmt führende Rolle im niedersächsischen Quantenbündnis

Erste Prototypen eines Quantencomputers werden in der Region Hannover-Braunschweig bereits getestet und mit rascher Geschwindigkeit weiterentwickelt. Bis 2025 wird im Schulterschluss von Forschung und Industrie der erste Quantencomputer des Landes in Betrieb genommen. Im Rahmen einer Pressetour mit dem niedersächsischen Wissenschaftsminister Björn Thümler wurden die bisherigen Ergebnisse und die zukunftsweisenden Pläne der Initiative des Quantum Valley Lower Saxony vorgestellt.

Quantencomputer gelten als einer der vielversprechendsten technologischen Durchbrüche des 21. Jahrhunderts. Eines der führenden nationalen Ökosysteme für den Bau von Quantencomputern und für die Quantenmetrologie entsteht in Niedersachsen. Die Leibniz Universität Hannover und weitere führende Forschungseinrichtungen, Unternehmen sowie das Land Niedersachsen hatten sich im Oktober vergangenen Jahres zum Bündnis Quantum Valley Lower Saxony (QVLS) zusammengeschlossen, um die Expertise von mehr als 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den beteiligten Institutionen zu bündeln.

Professor Dr. Volker Epping, Präsident der Leibniz Universität Hannover: "Die Leibniz Universität Hannover hat eine lange Tradition in der Quantenforschung und kann auf herausragende Erfolge zurückblicken. Hierfür stehen beispielhaft die DFG-geförderten Exzellenzcluster QuantumFrontiers und PhoenixD, sowie die Sonderforschungsbereiche DQ-mat und TerraQ, in denen die Grundlagen und Anwendungen von Quanten- und Nanometrologie, Quantensensorik und Quantencomputing erforscht werden. Die LUH bietet heute eine erstklassige Infrastruktur und übernimmt im QVLS als Gründungsmitglied eine führende Rolle bei der Weiterentwicklung dieses Zukunftsfeldes."

Die vollständige Meldung lesen Sie auf der Seite des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.