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Ein Parcours zwischen Kunst und Wissenschaft

Ein Parcours zwischen Kunst und Wissenschaft

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SFB geo-Q und der Herrmannshof laden ein zum Tag der Relativität

Die Vermessung der Welt in Raum und Zeit: Ein Jahr lang haben Künstlerinnen und Künstler das Team des Sonderforschungsbereichs (SFB) geo-Q besucht, haben die Arbeit in den Laboren kennen gelernt und einen Einblick in die Welt der Geodäsie und Physik bekommen. Aus dieser Zusammenarbeit ist Q['kju:] entstanden, ein Kooperationsprojekt zwischen dem Hermannshof und dem SFB 1128 „Relativistische Geodäsie und Gravimetrie mit Quantensensoren“ der Leibniz Universität Hannover. Anlässlich des 100. Jubiläums der Erstveröffentlichung von Albert Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie präsentieren die Beteiligten ihre Ergebnisse in einem „Parcours zwischen Kunst und Wissenschaft“ am Tag der Relativität, Mittwoch, 25. November 2015, von 17 bis 18.30 Uhr im Lichthof des Welfenschlosses, Welfengarten 1. Neben Prof. Dr. Jakob Flury, Sprecher des SFB, liegt die Projektleitung bei Wolfgang Würriehausen, Kunst und Begegnung Hermannshof e.V.; beteiligt ist zudem die Zentrale Einrichtung für Weiterbildung der Leibniz Universität.

 

Geplant sind kurze Vorträge zu den Themen von geo-Q, warum die Erde „verbeult“ ist oder wir am Kopf schneller altern als am Fuß. Dazu geben Künstlerinnen und Künstler mit den Wissenschaftlern Einblicke hinter die Kulissen. Und sprechen darüber, was der Tag der Relativität mit dem Projekt zu tun hat. Das Publikum ist eingeladen, bei Brot und Wein im Dialog mit den Künstlern die Installationen kennenzulernen und die Wissenschaftler zu ihrer Forschung zu befragen.

 

Sonderforschungsbereich 1128 geo-Q

Das Ziel von geo-Q ist es, neue Grenzen der Bestimmung des Gravitationsfeldes der Erde und der Überwachung der globalen und regionalen Massenumverteilung zu erkunden. geo-Q wird zum einen die Quantenmetrologie und zum anderen die geodätische Modellierung zur wissenschaftlichen Erkennung und zuverlässigen Interpretation von Prozessen des globalen und

regionalen Wandels voranbringen.

www.geoq.uni-hannover.de

 

Kunst und Begegnung Hermannshof e.V.

Seit mehr als 20 Jahren initiiert der Verein ein spartenübergreifendes Programm. Hier spielt die Musik. Experimentell, zart, schrill, live mit Performance und Multimedia, als Landart oder Lichtzeichen. Es ist die Kunst, die anstößt, ratlos macht, Kunst für Suchende, für Entdecker und Selberdenker, für Laien und Profis. In Laboratorien können Künstlerinnen und Künstler Neues, noch nicht Dagewesenes entwickeln mit der Offenheit zum Ergebnis und der Offenheit, ob und wann diese Ergebnisse präsentiert werden. Die Laboratorien, „Vorraum“ zu künstlerischen Produktionen, schaffen die Möglichkeit von reflexiver Distanz zum eigenen Alltag.

www.hermannshof.de

Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen stehen Ihnen Prof. Dr. Jakob Flury, Sprecher des SFB 1128 an der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 4905 oder per E-Mail unter flury@ife.uni-hannover.de sowie Projektleiter Wolfgang Würriehausen unter Telefon 0177 504 8742 oder per E-Mail unter q@hermannshof.de gern zur Verfügung.