Hearing4all: Exzellente Hörforschung

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Titelseite des Unimagazins "Hearing4all" Titelseite des Unimagazins "Hearing4all" Titelseite des Unimagazins "Hearing4all"

Neue Ausgabe des Forschungsmagazins der Leibniz Universität Hannover ist erschienen

Schwerhörigkeit ist in Deutschland eine Volkskrankheit. Mehr als 15 Millionen Menschen sind betroffen, den größten Anteil machen Lärmschwerhörigkeit und Schwerhörigkeit im Alter aus. Betroffene fühlen sich oftmals isoliert und leiden häufiger an Depressionen oder Schlaflosigkeit. Der interdisziplinäre Exzellenzcluster Hearing4all - die Zukunft des Hörens - hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst allen Menschen zu helfen, die schwer oder gar nicht hören. Dafür arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leibniz Universität Hannover sowie der Medizinischen Hochschule Hannover unter Federführung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg eng zusammen. Das aktuelle Unimagazin "Hearing4all: Exzellente Hörforschung" der Leibniz Universität Hannover liefert einen Überblick über die Aktivitäten der beteiligten Forscherinnen und Forscher.

Mobil und online - neu jetzt auch per App

Das Unimagazin gibt es ab sofort auch in einer neuen App der Leibniz Universität für das Smartphone oder Tablet. Dort gibt es die Berichte in angepasstem Format, auch das Lesen im Browser ist möglich. Sukzessive werden die bereits archivierten Ausgaben eingestellt. Hier können Sie sich die Anwendung im App Store von Apple sowie im Google Play Store laden.

Online sind die Beiträge des Magazins hier zu finden:
www.uni-hannover.de/de/universitaet/veroeffentlichungen/unimagazin

Die Print-Ausgabe ist bestellbar bei monika.wegener@zuv.uni-hannover.de.

Die einzelnen Beiträge:

  • Holger Blume | Thomas Lenarz | Birger Kollmeier (Institut für Mikroelektronische Systeme (IMS), Medizinische Hochschule Hannover (MHH), Universität Oldenburg)
    Der Exzellenzcluster Hearing4all - Von der medizinischen Grundlagenforschung bis zu Hi-Tech-Lösungen für jedes Ohr
  • Thomas Lenarz (MHH)
    Das medizinische Grundproblem: Hörsystem und Hördefizite
  • Wolfgang Nejdl | Thomas Lenarz | Andreas Büchner et al. (Forschungszentrum L3S, MHH)
    Machine Learning gegen Schwerhörigkeit
    Vorhersage des Erfolgs bei Cochlea-Implantat-Versorgung
  • Ines Potthast | Bettina Lindmeier (Institut für Sonderpädagogik)
    Familien mit hörgeschädigten Kindern
    (Sonder-)Pädagogische Perspektiven der Cochlea-Implantat-Versorgung
  • Holger Blume | Guillermo Payá Vayá | Lukas Gerlach (Institut für Mikroelektronische Systeme)
    KAVUAKA - Chip Design für digitale Hörhilfen
  • Holger Blume | Steven van de Par et al. (Institut für Mikroelektronische Systeme, Universität Oldenburg)
    Sprecherlokalisation in Hörgeräten - Wie Hörgeräte Stimmen im Raum orten können
  • Alexander Heisterkamp | Dag Heinemann | Tammo Ripken (Institut für Quantenoptik, Laser Zentrum Hannover)
    Hören durch Licht! Zur Weiterentwicklung von Implantaten durch Photonik
  • Cornelia Blume | Martin Witt et al. (Institut für Technische Chemie)
    Heilen durch Licht - Der Einsatz optogenetischer Proteinexpression bei Cochlea-Implantaten
  • Peter Behrens | Athanasia Warnecke et al. (Institut für Anorganische Chemie, MHH)
    Heilende Implantate - Kontrollierte Wirkstoff-Freisetzung von Hör-Prothesen
  • Tobias Ortmaier | Thomas Lenarz | Thomas Rau (Institut für Mechatronische Systeme, MHH)
    Die minimal-invasive Cochlea-Implantat-Chirurgie
    Der lange Weg von der Forschung in die klini­sche Routine
  • Christian Thoben | Stefan Zimmermann (Institut für Grundlagen der Elektrotechnik und Messtechnik)
    Messtechnik erhöht Patientensicherheit
    Zur genauen Bestimmung von Implantatpositionen in Echtzeit
  • Maren Prediger | Marc Christopher Wurz (Institut für Mikroproduktionstechnik)
    Flexibel und druckempfindlich - Sensoren für die Insertionsüberwachung in der Cochlea
  • Jörn Ostermann | Reemt Hinrichs (Institut für Informationsverarbeitung)
    Links und rechts verbinden - Räumliches Hören mit Cochlea-Implantaten
  • Holger Blume | Jens Benndorf et al. (Institut für Mikroelektronische Systeme, Dream Chip Technologies GmbH)
    SmartHeaP - Smart Hearing Aid Processor
    Ein industrielles Translationsprojekt für digitale Hörhilfen


Hinweis an die Redaktion:

Für weitere Informationen steht Ihnen Mechtild Freiin v. Münchhausen, Pressesprecherin der Leibniz Universität Hannover und Leiterin des Referats für Kommunikation und Marketing, unter Telefon +49 511 762 5342 oder per E-Mail unter vonMuenchhausen@zuv.uni-hannover.de gern zur Verfügung.