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Veranstaltungsreihe „Studentenfutter“ präsentiert Dokumentarfilm „Playing God“

Veranstaltungsreihe „Studentenfutter“ präsentiert Dokumentarfilm „Playing God“

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Regisseurin stellt ihre Arbeit im Künstlerhaus vor

Kurz nach dem Terroranschlag vom 11. September 2001 verabschiedet der US-Kongress ein Gesetz, nach dem alle Opfer entschädigt werden sollen, die freiwillig auf den Gang zum Gericht verzichten. Die Entscheidung darüber, wer unter welchen Voraussetzungen wie viel Geld bekommt, obliegt ausschließlich dem Anwalt und Mediator Ken Feinberg. Mit "Playing God" hat die Dokumentarfilmerin Karin Jurschick das Portrait eines Mannes geschaffen, der in den USA in allen großen Entschädigungsfällen die Entscheidungen getroffen hat.

Das Institut für Prozess- und Anwaltsrecht der Leibniz Universität Hannover präsentiert den Film innerhalb der Vortragsreihe "Studentenfutter" und lädt Interessierte für Dienstag, 3. Juli 2018, 18 Uhr, in das Kino im Künstlerhaus, Sophienstraße 2, Hannover ein. Die Regisseurin des Films, Karin Jurschick, wird an diesem Abend zu Gast in Hannover sein und ihre Arbeit vorstellen.

Im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Möglichkeit, bei Wein und Brot zu einem persönlichen Gespräch mit der Regisseurin, der Diskussion mit anderen Teilnehmern oder einfach einem gemütlichen Ausklang des Abends. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Innerhalb der Reihe "Studentenfutter" gibt es in jedem Semester eine Reihe öffentlicher Vortragsveranstaltungen. Studierenden und externen Gästen wird die Möglichkeit gegeben, über den Tellerrand der universitären Ausbildung hinauszublicken.

 

Über die Regisseurin:

Karin Jurschick ist Dokumentarfilmerin und seit 2017 Professorin an der HFF München in den Bereichen Kino, Fernsehen, Kunst und digitale Medien. Sie studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Geschichte an der Universität Köln. Jurschick ist Mitbegründerin des Internationalen Frauenfilmfestivals Feminale. 5 Jahre lang war sie Kulturredakteurin der Stadtrevue Köln, ab 1995 freie Hörfunk- und Fernsehautorin. Karin Jurschick wurde mehrfach ausgezeichnet: 2001 mit dem FIPRESCI-Preis bei der Berlinale, dem ARTE-Dokumentarfilmpreis 2003 und 2004 mit dem Adolf-Grimme-Preis, für den sie erneut im Jahre 2006 nominiert wurde. Sie lebt und arbeitet in Köln und Berlin.

Hinweis an die Redaktion:

Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Dr. Christian Wolf, Institut für Prozess- und Anwaltsrecht der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 8268 oder per E-Mail unter wolf@jura.uni-hannover.de sowie unter luisa.volkhausen@uni-hannover.de gern zur Verfügung.