„Roadmovie Zukunftsenergien gestern und heute.
Auf Leibniz‘ Spuren in den Harz

Projektbeschreibung zum Dokumentationsfilm

Collage mit Motiven aus Hannover und dem Harz zum Dokumentationsfilm "Zukunftsenergien gestern und heute. Auf Leibniz‘ Spuren in den Harz". Projekt kofinanziert von der Europäischen Union, gefödert durch das Land Niedersachsen und die Landeshauptstadt Hannover Collage mit Motiven aus Hannover und dem Harz zum Dokumentationsfilm "Zukunftsenergien gestern und heute. Auf Leibniz‘ Spuren in den Harz". Projekt kofinanziert von der Europäischen Union, gefödert durch das Land Niedersachsen und die Landeshauptstadt Hannover Collage mit Motiven aus Hannover und dem Harz zum Dokumentationsfilm "Zukunftsenergien gestern und heute. Auf Leibniz‘ Spuren in den Harz". Projekt kofinanziert von der Europäischen Union, gefödert durch das Land Niedersachsen und die Landeshauptstadt Hannover

Das Projekt umfasst die Konzeption, Produktion und Verbreitung eines etwa 15-minütigen Dokumentationsfilms im Stil eines Roadmovies mit Elementen eines Video-Podcasts. Das Roadmovie startet in der Leibniz-Ausstellung der Leibniz Universität Hannover und folgt von dort aus den Spuren von Gottfried Wilhelm Leibniz im Harz. Im Zentrum steht sein konkretes Wirken in der Region, insbesondere sein Beitrag zur Verbesserung des Oberharzer Silberbergbaus, der im 17. Jahrhundert eine zentrale wirtschaftliche und technologische Rolle spielte.

Der Film zeigt, wie Leibniz mit seinen Ideen und technischen Innovationen die bergbauliche Infrastruktur im Oberharz verbesserte. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Nutzung und Optimierung von Wasser- und Windkraft zur Energieversorgung von Pumpen und Förderanlagen. Unter dem Leitmotiv „Zukunftsenergien – gestern und heute“ werden diese frühen Ansätze nachhaltiger Energiegewinnung in Beziehung zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen gestellt. Dadurch wird deutlich, wie zukunftsweisend Leibniz’ Denken bereits vor über 300 Jahren war.

Die filmische Reise führt zu zentralen Schauplätzen des historischen Bergbaus im Harz: das Oberharzer Wasserregal, das zum UNESCO-Welterbe zählt, Clausthal-Zellerfeld, das Bergwerksmuseum und der Leibniz-Erkenntnisweg. Diese Orte veranschaulichen eindrucksvoll die enge Verbindung zwischen technischen Innovationen, Landschaft und Ressourcennutzung im Harz sowie die bis heute sichtbaren Spuren Leibniz' in der Region.

Ziel des Films ist es, die Bedeutung des Harzes als Innovationsraum in der Frühen Neuzeit sichtbar zu machen und eine Verbindung zwischen den bergbaulichen Lösungen von damals und den heutigen Fragen von Nachhaltigkeit, Energieversorgung und Klimaschutz herzustellen. Gleichzeitig wird der Harz als historisch gewachsene und zugleich zukunftsorientierte Tourismusregion präsentiert, die durch das Wirken des hannoverschen Universalgelehrten Leibniz eng mit der Metropolregion Hannover und der Leibniz Universität Hannover verbunden ist. Der Film trägt mit seiner Perspektive auf Leibniz' Rolle im Oberharzer Silberbergbau zur Wissenschaftskommunikation im Rahmen der Ausstellung „EXPLORE!Leibniz” der Leibniz Universität bei und dient ebenso der touristischen Aufwertung der Region. Er spricht gezielt jüngere Besucherinnen und Besucher, Familien sowie kultur- und naturinteressierte Menschen an und lädt zu einem Besuch des Harzes im Sinne eines nachhaltigen Tourismus ein. Das Projekt verbindet auf innovative Weise Technikgeschichte, Naturschutz, Ressourcenschonung und Tourismus und lässt – ganz im Sinne der UNESCO – die Geschichte und Tradition Niedersachsens lebendig werden. Es wird durch europäische Fördergelder aus dem Programm LEADER-Westharz sowie durch die Landeshauptstadt Hannover finanziert.

Der Kurzfilm soll in der Leibniz-Ausstellung und im Oberharzer Bergwerksmuseum öffentlich gezeigt werden. Er wird auch im Multimediaportal der Landeshauptstadt Hannover, im Internetportal der Initiative Wissenschaft Hannover unter www.wissen.hannover.de sowie in Ausschnitten über die Social-Media-Kanäle der Landeshauptstadt Hannover und der Initiative Wissenschaft Hannover ausgespielt.

Die Projektlaufzeit ist bis zum 1. Juli 2026 geplant.

Kontakt

Dr. Ariane Walsdorf
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Welfengarten 1
30167 Hannover
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