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Doktorand der Leibniz Universität Hannover in die Liste der Forbes 30 Under 30 Europa aufgenommen

Doktorand der Leibniz Universität Hannover in die Liste der Forbes 30 Under 30 Europa aufgenommen

© Forbes

Auszeichnung für Merkur Smajlaj, Promotionsstudent am Institut für Koordinationschemie und Startup-Mitbegründer

Merkur Smajlaj, der an der Leibniz Universität Hannover (LUH) promoviert, wurde durch das Magazin Forbes im April offiziell auf die Liste der Forbes 30 Under 30 Europa aufgenommen. Bereits im Dezember war Smajlaj mit der Aufnahme in die Liste der Forbes 30 Under 30 für die DACH-Region 25 (Deutschland, Österreich und die Schweiz) bedacht worden. Diese Auszeichnung würdigt jährlich herausragende Persönlichkeiten unter 30 Jahren, die mit Innovationskraft, Unternehmergeist und gesellschaftlichem Engagement Maßstäbe setzen.

Smajlaj ist Doktorand am Institut für Koordinationschemie der LUH. Dabei nimmt er an einem neu geschaffenen Double-Degree-Programm mit der Universität Tokyo teil. Thema seiner Promotion ist die Erforschung neuartiger Wasserstoffmaterialien für die Energiewende. Ein zentraler Forschungsschwerpunkt sind dabei 2D-Materialien und Verbundwerkstoffe, die eine sichere, effiziente und ressourcenschonende Speicherung von Wasserstoff bei Umgebungsbedingungen ermöglichen, also bei moderaten Drücken und Temperaturen.  

Er ist zudem Mitgründer des Start-ups HydroSolid, das sich auf innovative Wasserstoffspeicherlösungen ohne seltene Erden sowie auf eine nachhaltige Skalierung der Technologie fokussiert. HydroSolid strebt an – von der Materialentwicklung bis hin zur Systemintegration –, Feststoffspeicher in industrielle Anwendungen, den Bereich Mobilität und dezentrale Energiesysteme zu überführen.

Weiterhin leitet Smajlaj bei HydroSolid industrielle Anwendungsfälle bei zwei EU-Projekten: Bei Biontier ist er für die Entwicklung eines innovativen Wasserstofftanks zuständig, während er bei GIANCE an Katalysatoren für die PEM-Elektrolyse sowie an neuartigen Wasserstoffspeichermaterialien arbeitet. Die dabei gewonnenen Erfahrungen fließen direkt in die akademische Forschung ein und stärken den Transfer von Laborergebnissen in marktorientierte Demonstratoren.

https://www.naturwissenschaften.uni-hannover.de/detail/news/doktorand-startup-wasserstoffspeicher-nanomaterialien