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Europas bester Physik-Nachwuchs kommt aus Rumänien

Europas bester Physik-Nachwuchs kommt aus Rumänien

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© Pinsdorf/LUH
Die Gewinner der Hauptpreise der 7. Europäischen Physikolympiade: Luc Mezereeuw, Andrei-Darius Dragomir und Vlad-Stefan Oros (von links)

Rund 180 Schülerinnen und Schüler aus 37 Ländern bei der 7. Europäischen Physikolympiade an der Leibniz Universität Hannover (LUH) / Auch deutsche Olympioniken mit sehr guter Leistung.

Fünf Tage lang haben sich herausragende Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Welt in Hannover getroffen, um anspruchsvolle theoretische und experimentelle Probleme zu lösen und den besten Physik-Nachwuchs Europas zu küren. Insgesamt wurden bei der heutigen feierlichen Preisverleihung 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihre besonders guten Ergebnisse mit 17 Gold-, 41 Silber- und 42 Bronzemedaillen geehrt.

Der Hauptpreis für die insgesamt beste Leistung in beiden Prüfungsteilen ging an Vlad-Stefan Oros aus Rumänien, der auch die beste theoretische Prüfung ablegte. Die besten experimentellen Ergebnisse zeigten Luc Mezereeuw aus Singapur und Andrei-Darius Dragomir aus Rumänien. Beide wurden ebenfalls ausgezeichnet. Im inoffiziellen Nationenranking schnitt Rumänien mit drei Goldmedaillen am besten ab. Auch das fünfköpfige deutsche Team hat mit zwei Silbermedaillen und zwei Bronzemedaillen ein sehr gutes Ergebnis erzielt.  

An der 7. Europäischen Physikolympiade haben insgesamt 181 Schülerinnen und Schüler aus 37 Ländern teilgenommen. Mehrheitlich kommen sie aus Europa, aber auch Gastteams von anderen Kontinenten haben teilgenommen. Ausgerichtet hat den Wettbewerb die Leibniz Universität Hannover (LUH) zusammen mit dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel.

„Hinter uns liegen fünf intensive und spannenden Tage. Es war wirklich beeindruckend mit welchem Engagement, aber auch Spaß alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Sache waren. Wer weiß, vielleicht war sogar ein Nobelpreisträger oder eine Nobelpreisträgerin der Physik von Morgen dabei“, fasst Professor Gunnar Friege vom Institut für Didaktik der Mathematik und Physik der LUH die Veranstaltung zusammen. Er hat den Wettbewerb zusammen mit Dr. Stefan Petersen vom IPN organisiert. Für die Leibniz Universität war es als Gastgeberin darüber hinaus eine Gelegenheit, sich vielversprechenden Talenten als interessanter Studienort zu präsentieren. Zahlreiche Forschende der LUH hatten dafür Laborführungen angeboten, Einblicke in den Wissenschaftsalltag gegeben und Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beantwortet.

Über die Europäische Physikolympiade (EuPhO):
Die Physikolympiade ist ein jährlich ausgetragener, internationaler wissenschaftlicher Wettbewerb, der sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe bis zu einem Alter von maximal 20 Jahren richtet. Er besteht aus einer experimentellen und einer theoretischen Prüfung von jeweils 5 Stunden. Der Wettbewerb ist offen für Länder aus Europa und darüber hinaus. Jedes Land kann ein Team bestehend aus bis zu fünf Schülerinnen und Schülern und einen Teamleiter entsenden. In den einzelnen Ländern finden unterschiedliche Qualifizierungswettbewerbe statt. Die nächste Physikolympiade findet 2024 in Georgien statt.

Hinweis an die Redaktion:

Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Dr. Gunnar Friege, Institut für Didaktik der Mathematik und Physik der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 17223 oder per E-Mail unter friege@idmp.uni-hannover.de gern zur Verfügung.