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Hannoversche Poetikdozentur NEUE DEUTSCHE LITERATUR fragt nach Schreibweisen in einer diversen und postmigrantischen Gesellschaft

Hannoversche Poetikdozentur NEUE DEUTSCHE LITERATUR fragt nach Schreibweisen in einer diversen und postmigrantischen Gesellschaft

Presseinformation vom
Porträtfoto von Lena Gorelik Porträtfoto von Lena Gorelik Porträtfoto von Lena Gorelik
© Charlotte Troll

Lena Gorelik wird erste Poetikdozentin an der Leibniz Universität Hannover und am Literaturhaus

Die Leibniz Universität Hannover (LUH) und das Literaturhaus Hannover geben den Auftakt der gemeinsamen Poetikdozentur NEUE DEUTSCHE LITERATUR bekannt. Gefördert wird das Kooperationsprojekt von der VGH Stiftung. Die neu geschaffene Dozentur ist in ihrer inhaltlichen Konzeption einzigartig im deutschsprachigen Raum: NEUE DEUTSCHE LITERATUR fragt nach gegenwärtigen Schreibweisen, die eine Gesellschaft der Vielen als solche anerkennen, abbilden und adressieren.

Die Dozierenden werden anhand dieses Anspruchs an ihr Werk ausgewählt – unabhängig von ihrer jeweiligen Identität und Herkunftsgeschichte. Dem Auswahlgremium gehörten Vertreterinnen und Vertreter des Literaturhauses Hannover, des Deutschen Seminars der LUH sowie als Gastjuror der Publizist und Autor Dr. Max Czollek an. Als erste Autorin wird Lena Gorelik mit einem öffentlichen Vortrag am 30. November im Literaturhaus Hannover die Poetikdozentur antreten.

Das Gremium würdigt mit seiner Entscheidung die Texte Lena Goreliks als „ästhetisch komplexe[n] Ausdruck einer Literatur der Vielen, die nicht allein die Aufmerksamkeit für eine postmigrantische Wirklichkeit in Deutschland einfordert, sondern eben diese in all ihrer Ambivalenz thematisiert“.

Lena Gorelik steht gemeinsam mit Prof. Dr. Matthias Lorenz (Deutsches Seminar, LUH) und Kathrin Dittmer (Leiterin des Literaturhauses) in einem Pressegespräch am Mittwoch, 31. August 2022, um 13 Uhr im Literaturhaus für Fragen zum Projekt zur Verfügung. Ebenfalls anwesend ist Landesbischof Ralf Meister, Vorsitzender des Kuratoriums der VGH Stiftung. Um Anmeldung zum Pressegespräch per Mail an info@literaturhaus-hannover.de bis zum 29. August wird gebeten.

Zur Autorin: Lena Gorelik wurde 1981 in St. Petersburg geboren und lebt seit 1992 in Deutschland, mittlerweile in München. Ihr Roman Hochzeit in Jerusalem (2007) war für den Deutschen Buchpreis nominiert, Mehr Schwarz als Lila (2017) für den Deutschen Jugendbuchpreis. 2021 erschien der Roman Wer wir sind. Regelmäßig schreibt Lena Gorelik Beiträge zu aktuellen gesellschaftlichen Themen, u.a. für die Süddeutsche Zeitung oder Die Zeit. 2022 erhielt sie den Literaturpreis „Text und Sprache“ des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Alle Informationen zum Projekt gibt es unter www.ndl-poetik.de.


Hinweis an die Redaktion:

Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Dr. Matthias Lorenz, Deutsches Seminar der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 19837 oder per E-Mail unter matthias.lorenzgermanistik.uni-hannover.de gern zur Verfügung. Das Literaturhaus Hannover ist erreichbar unter info@literaturhaus-hannover.de oder unter Telefon 0511 88 72 52.