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Psychoakustische Auswirkungen von Windenergieanlagen

Psychoakustische Auswirkungen von Windenergieanlagen

Presseinformation vom

Online-Abschluss-Workshop des Verbundprojekts WEA-Akzeptanz ist offen für alle Interessierten

Welche akustischen Szenarien entstehen durch Windenergieanlagen? Wie kann die Geräuschentwicklung simuliert werden? Welche psychoakustischen Aspekte gilt es zu berücksichtigen? Wie sieht es mit der Akzeptanz in der Bevölkerung aus? Mit diesen und weiteren Fragen hat sich das Verbundprojekt "WEA-Akzeptanz - von der Schallquelle zur psychoakustischen Bewertung" unter der Leitung des Instituts für Statik und Dynamik (Prof. Raimund Rolfes) der Leibniz Universität Hannover (LUH) beschäftigt. Die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und vom Projektträger Jülich geförderten Projekts werden jetzt in einem Online-Abschluss-Workshop mit Vorträgen und Diskussionen präsentiert. Die Veranstaltung richtet sich an Fachleute von Universitäten, Hochschulen, Herstellern, Betreibern und Behörden sowie alle weiteren am Thema Interessierten.

Wann: Dienstag, 20. Oktober 2020, 09.30 bis 15.30 Uhr

Wo: Online, Anmeldung per E-Mail an: j.hoermeyer@isd.uni-hannover.de

Unter Beteiligung verschiedener Institute der Leibniz Universität Hannover werden im Projekt WEA-Akzeptanz die Schallentstehung an der Windenergieanlage sowie die Schallausbreitung bis zum Empfänger unter realistischen atmosphärischen Bedingungen erfasst. Das Projekt beinhaltet zudem die psychoakustische Bewertung der berechneten Schallemissionen - mitentscheidend für die Akzeptanz in der Bevölkerung. Es wurden umfangreiche Feldmessungen unter unterschiedlichen Umweltbedingungen durchgeführt. Daraufhin wurde eine Möglichkeit entwickelt, die Situationen im freien Feld in einem Raum akustisch zu reproduzieren. Hierbei kommt ein spezieller Raum im Institut für Kommunikationstechnik der LUH zum Einsatz.

Dies soll neue Möglichkeiten schaffen, frühzeitig eine psychoakustische Bewertung sowie eine akustische Simulation einer geplanten Windenergieanlage zu erhalten. Bei Beteiligungsprozessen können audio-visuelle Veränderungen sehr gut vorab dargestellt werden. Auch für weitere Planungsparameter, zum Beispiel die Berücksichtigung der Windrichtung oder die Überlagerung mit anderen Lärmquellen, können die entwickelten Modelle in Zukunft hilfreich sein.

Hinweis an die Redaktion

Für weitere Informationen steht Ihnen Jasmin Hörmeyer, Institut für Statik und Dynamik der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 4703 oder per E-Mail unter j.hoermeyer@isd.uni-hannover.de gern zur Verfügung. Weitere Informationen zum Projekt sind unter www.wea-akzeptanz.uni-hannover.de zu finden.