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Startschuss für den Umbau des Pferdestalls

Startschuss für den Umbau des Pferdestalls

Presseinformation vom

Neues Begegnungszentrum für die Leibniz Universität in der Nordstadt: Baubeginn 1. Dezember 2016 / Unternehmerehepaar Harting spendet 400.000 Euro

Empfang internationaler Gäste, Besprechungsrunden, Fachtagungen sowie Absolventenfeiern und kulturelle Veranstaltungen – dies sind nur einige der Nutzungsmöglichkeiten, die der ehemalige Königliche Pferdestall in der Appelstraße 7 als neues Kommunikations- und Begegnungszentrum bieten wird. Bislang nutzt die Leibniz Universität das im Jahr 1888 errichtete, langgestreckte Backsteingebäude als Labor und Lernort. Zwei Bauabschnitte sind für den Umbau geplant, der erste startet am 1. Dezember 2016. Jetzt erreichte die Leibniz Universität eine Großspende über 400.000 Euro des Ehepaars Margrit und Dietmar Harting, Seniorchefs der gleichnamigen weltweit tätigen Technologiegruppe.

„Wir brauchen an der Universität einen attraktiven Begegnungsort, den es so bislang nicht gibt – beispielsweise für unsere internationalen Gäste, für wissenschaftliche Kongresse und als Konzertraum oder für andere Veranstaltungen“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Volker Epping, der das von seinem Vorgänger Prof. Dr.-Ing. Erich Barke initiierte Projekt sehr begrüßt und unterstützt. „Da wir bei der Finanzierung auf Spenden angewiesen sind, freuen wir uns besonders über die großzügige Unterstützung des Ehepaars Harting.“

„Die Begeisterung, mit der Professor Barke das Projekt zielgerichtet verfolgt, hat auch mich angesteckt“, sagt Margrit Harting. „Ich finde es äußerst spannend, historische Gebäude mit neuen Inhalten wiederzubeleben. Keine Zukunft ohne Vergangenheit – eine wichtige Botschaft für junge Studierende!“ Dietmar Harting ergänzt: „Unser Unternehmen ist seit 1947 – dem Jahr der ersten Hannover Messe – ohne Unterbrechung mit dem Standort Hannover und dem Land Niedersachsen eng verbunden, und als ehemaliger Student der Technischen Hochschule liegt mir die Entwicklung dieser Universität immer noch sehr am Herzen.“

Mit dem Umbau des Pferdestalls soll im Erdgeschoss ein offenes Eingangsfoyer entstehen sowie ein Vortrags- und Kammermusiksaal für rund 150 Personen im östlichen Gebäudeteil und auf der Westseite Gastronomie, die bei schönem Wetter auch einige Außenplätze bietet. Im Obergeschoss wird es Besprechungs- und Schulungsräume geben sowie neben einem kleinen Bürotrakt auch einen Bereich mit „offener Clubatmosphäre“. „Ein solcher Faculty Club bietet Raum für Gespräche und informelle Zusammenkünfte. Er ist in vielen internationalen Universitäten bereits seit langem Standard – zunehmend auch an deutschen Universitäten“, sagt Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, der im Auftrag des Präsidiums das Projekt koordiniert und zusammen mit Dr. Stefanie Beier für das Einwerben von Spenden sorgt.

Die Gesamtkosten für die Sanierung und den Umbau des Pferdestalls in zwei Bauabschnitten belaufen sich auf 4,9 Mio. Euro. Im Zuge der Sanierung von Dach und Fassade und dem ersten Bauabschnitt „Innenausbau Ostflügel“, die im Dezember 2016 beginnen, entstehen Kosten in Höhe von rund 3,49 Mio. Euro. In diesem Bereich des Gebäudes wird auch der Vortrags- und Kammermusiksaal entstehen. Für den zweiten Bauabschnitt „Innenausbau-Westflügel“, der 2019 startet, wird mit Kosten in Höhe von 1,41 Mio. Euro gerechnet.

Über Spenden- und Sponsorengelder konnten bisher 1,71 Mio. Euro eingeworben werden, 2,30 Mio. Euro trägt die Universität im Rahmen der Bauunterhaltung selbst. „Damit sind die Gesamtkosten aktuell noch nicht ganz gedeckt, jedoch sind wir zuversichtlich, dass sich noch weitere Spender finden werden, die den Umbau unterstützen wollen“, sagt Barke.

Namhafte Spenderinnen und Spender sind bislang: Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Klosterkammer Hannover, HDI V. a. G., ExxonMobil Production Deutschland GmbH, Lenze SE, enercity, Professorin Ursula Hansen, Privatbrauerei Herrenhausen GmbH, Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung, SENNHEISER electronic GmbH & Co. KG, Wilkhahn Wilkening + Hahne GmbH & Co. KG und Volker Pape. Daneben sind auch eine Reihe von kleineren Spenden eingegangen.

Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Mechtild Freiin v. Münchhausen, Pressesprecherin der Leibniz Universität Hannover und Leiterin des Referats für Kommunikation und Marketing, unter Telefon +49 511 762 5342 oder per E-Mail unter kommunikation@uni-hannover.de gern zur Verfügung.