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DAAD und LUH zeichnen internationale Studierende aus

DAAD und LUH zeichnen internationale Studierende aus

Preise für soziales Engagement und wissenschaftliche Leistung

Die Leibniz Universität Hannover und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) haben den diesjährigen DAAD-Preis und die Hochschulpreise des Hochschulbüros für Internationales sowie der Leibniz Universitätsgesellschaft Hannover e. V. vergeben. Die internationalen Studierenden und Promovierenden, die den Preis erhalten haben, sind sowohl für ihr außerordentlich hohes soziales Engagement als auch für ihre herausragenden fachlichen Leistungen gewürdigt worden. Pandemiebedingt fand in diesem Jahr die Auszeichnung auf digitalem Weg statt.

Die diesjährigen Preisträger sind:

Anais Antonieta Millan Cerezo, geboren am 10. Juni 1997 in Venezuela, hat den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis erhalten. Anais Antonieta Millan Cerezo hat – nach einem erfolgreichen Besuch des Niedersächsischen Studienkollegs – im Wintersemester 2017/18 ein Bachelorstudium in Mechatronik an der LUH begonnen, das sie demnächst beenden wird. Neben ihren hervorragenden fachlichen Leistungen engagiert sie sich auch sozial. Bereits in ihrer Heimat war sie Mitglied bei den Pfadfindern und setzte dieses Engagement auch in Hannover fort. Bereits seit dem Wintersemester 2018/19 ist sie Mitglied eines Arbeitssaals und Mitglied im Fachrat. Außerdem agiert sie als studentische Vertreterin in verschiedenen Arbeitsgruppen zur Weiterentwicklung der Studiengänge der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik. Zusätzlich engagiert sie sich als Erstsemestertutorin für die Studienanfängerinnen und -anfänger. Seit dem Wintersemester 2020/21 koordiniert sie dabei die Tätigkeiten von ca. 20 Tutoren und ist insbesondere für die Gestaltung der Studieneingangsphase an der Fakultät zuständig.
Anais Antonieta Millan Cerezo wurde von Dr. Inske Preißler vom Studiendekanat der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik nominiert.

Marina Trad Nery, geboren am 19. August1997 in Brasilien, ist mit dem Preis der Leibniz Universitätsgesellschaft e. V. ausgezeichnet worden, der mit 500 Euro dotiert ist. Marina Trad Nery hat am Institut für Gravitationsphysik promoviert. Die Physikerin kam mit einem Stipendium der Marie Curie International Training Network (ITN) GraWiToN School an die LUH, das von der EU gefördert wurde. Vor kurzem hat sie ihre Promotion mit „ausgezeichnet“ abgeschlossen und wird eine Gruppenleitungsposition beim Exzellenzcluster „Quantum Frontiers“ erhalten. Neben ihren hervorragenden Forschungsergebnissen, die unter anderem eine neue Forschungsperspektive in der Quantum Optomechanik eröffnen und eine große Bedeutung bei der Entwicklung der 3. Generation der Gravitationswellendetektoren spielen, hat Marina Trad Nery an vielen Konferenzen teilgenommen und zahlreiche Publikation veröffentlicht. Auch innerhalb des ITN und des Instituts hat sie sich stark für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen engagiert, etwa durch das Organisieren von gemeinsamen Aktivitäten wie gemeinsamen Feiern oder einer Lektüre-Woche.
Marina Trad Nery wurde von Dr. Benno Wilke vom Institut für Gravitationsphysik nominiert.

Diaa Khayyat, geboren am 01. November1992 in Saudi-Arabien, promoviert am Institut für Mehrphasenprozesse und hat den Preis der Leibniz Universitätsgesellschaft Hannover e.V. erhalten, der mit 500 Euro dotiert ist. Diaa Khayyat hat sein Masterstudium an der LUH im Sommersemester 2017 aufgenommen. Da sein Bachelorstudium in Saudi-Arabien anders konzipiert war als sein deutsches Pendant, musste er viele Auflagenfächer belegen. Inzwischen hat er das Studium mit der Note „gut“ abgeschlossen. Außerdem hat Diaa Khayyat regelmäßig an den „Interkulturellen Tandems“ des Institutes für Mehrphasenprozesse teilgenommen. Seit Februar 2018 ist er Mitglied des Organisationsteams; zu seinen Aufgaben gehören die Organisation der wöchentlichen Treffen aber auch die Gestaltung und Durchführung von Exkursionen und Interkulturellen Abenden. Hauptziele des „interkulturellen Tandems“ sind die Integration der internationalen Studierenden an der LUH durch die Entwicklung einer guten Willkommenskultur.
Diaa Khayyat wurde von Prof. Dr. Birgit Glasmacher von Institut für Mehrphasenprozesse nominiert.

Yu Feng, geboren am 09. Oktober 1989 in China, promoviert am Institut für Kartographie und Geoinformatik. Yu Feng hat den Preis des Hochschulbüros für Internationales erhalten, der mit 500 Euro dotiert ist. Yu Feng hat sein Masterstudium an der LUH mit “sehr gut“ abgeschlossen. Für die Leistung hat er einen Sonderpreis der Victor Rizkallah Stiftung erhalten. Im Dezember 2015 hat er seine Promotion an der LUH angefangen.
Neben der Forschung für seine Promotion hat Yu Feng bereits zahlreiche Publikationen veröffentlich und agiert als Gutachter bei mehreren wissenschaftlichen Zeitschriften. Parallel engagiert er sich in der Lehre an der LUH und ist ein gefragter Betreuer von Abschlussarbeiten. Außerdem unterstützt er internationale Studierende im Rahmen des Mentorenprogrammes der Fachrichtung.
Yu Feng wurde von Prof. Dr. Monika Sester vom Institut für Kartographie und Geoinformatik nominiert.