Europäische Hochschulallianz: European Universities Linking Society and Technology (EULIST)

Auf dem Foto ist ein Globus zu sehen, rechts daneben das EULIST-Logo Auf dem Foto ist ein Globus zu sehen, rechts daneben das EULIST-Logo Auf dem Foto ist ein Globus zu sehen, rechts daneben das EULIST-Logo

Um die Sichtbarkeit, Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Leibniz Universität international weiterhin auszubauen und unsere Zukunftsfähigkeit im internationalen Wettbewerb zu sichern, haben wir uns mit starken europäischen Partnern zu "EULIST – European Universities Linking Society and Technology" zusammengeschlossen. Diese Strategie im Rahmen der Internationalisierungsbestrebungen der LUH wird Europa für alle Mitglieder der Universität und ihre Studierenden erfahrbar und erlebbar machen und Internationalisierung stärker in den Fokus der eigenen Arbeit und des eigenen Studiums rücken.

In diesem Konsortium kooperieren wir mit unseren Partnern eng in Studium, Forschung und Verwaltung, mit dem übergeordneten Ziel eine Europäische Hochschule aufzubauen.

  • Mehr über die Hintergründe erfahren

    In der zweiten Jahreshälfte 2020 hat die LUH zusammen mit 7 führenden europäischen Partneruniversitäten eine Allianz initiiert, mit dem Ziel, eine gemeinsame europäische Hochschule für Gesellschaft und Technologie zu etablieren: EULIST-European Universities Linking Society and Technology. EULIST vereint Partner mit sich ergänzenden Stärken in den technischen Fächern und den Geistes- und Sozialwissenschaften. Ziel ist es, durch gemeinsame, integrative Ansätze der Gesellschafts-, Natur- und Technikwissenschaften, neue nachhaltige Lösungen für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen von heute und morgen zu entwickeln.

    Die EULIST-Allianz befindet sich im Aufbau. Der übergeordnete Fokus ist unter dem Themenfeld "Bridging Science, Technology and Society for Sustainable Solutions" bewusst weit gefasst. Dieser Ansatz gestattet einen breiten Ideenaustausch sowie die Etablierung von innovativen, disziplinübergreifend Aktionsfeldern. Diese Aktionsfelder gilt es jetzt zu konkretisieren und mit Leben zu füllen. Vorschläge und Ideen sind jederzeit willkommen!

  • Was sind Europäische Hochschulen?

    Die Europäische Kommission hat 2018 die Initiative "Europäische Hochschulen" ins Leben gerufen, um die europäische Hochschulbildung umfassend und nachhaltig zu modernisieren. Ziele der Initiative sind:

    • Unterstützung und Stärkung der europäischen Idee
    • Weiterentwicklung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Hochschulsystems durch eine deutliche Erhöhung, bzw. Verbesserung der Qualität, der Leistungen und der Attraktivität von europäischen Hochschulen
    • das Zusammenbringen einer neuen Generation von Europäern, die gemeinsame Werte und eine europäische Identität fördert.


    In den ersten zwei Runden der Initiative wurden Allianzen gefördert, die auf folgenden Schlüsselelementen aufbauen:

    • eine gemeinsame langfristige Bildungsstrategie mit einer engen Verbindung zu Forschung, Innovation und Gesellschaft,
    • ein europäischer, interuniversitärer Hochschulcampus mit Curricula, in denen Studierende, Doktorand*innen und Mitarbeiter*innen Mobilität auf allen Studienebenen erleben können,
    • europäische Teams von Studierenden, Wissenschaftler*innen und weitere Akteuren aus der Industrie oder Gesellschaft, die gemeinsame Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen in multidisziplinären Ansätzen entwickeln.

    Informationen zu den geförderten Allianzen (PDF)

ZIEL

Gemeinsam machen wir uns auf den Weg, eine Universitätsallianz zu realisieren, die sich zum Ziel gesetzt hat die Verbindung von Gesellschaft und Technikentwicklung in Lehre, Forschung und Wissenstransfer gemeinsam weiterzuentwickeln. Für alle Universitätsmitglieder, aber auch Stadt und Region ergeben sich dadurch neue Möglichkeiten der internationalen Kooperation.

In der Aufbauphase des Netzwerks steht die Initiierung oder Intensivierung partnerschaftlicher Aktivitäten zwischen den Beteiligten auf allen Ebenen der Universität im Mittelpunkt, um Interessensgemeinschaften zu vernetzen und einen Beitrag für die Entwicklung einer gemeinsamen langfristigen Strategie zu leisten.

Erste thematische Synergien und Schwerpunkte wurden bereits unter den folgenden vier Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen identifiziert:

  • SDG 4 - Hochwertige Bildung
  • SDG 7 - Bezahlbare und saubere Energie
  • SDG 9 - Industrie, Innovation und Infrastruktur
  • SDG 11- Nachhaltige Städte und Gemeinden 

Diese schließen aber keinesfalls Kooperationen und gemeinsame Aktivitäten in anderen thematischen Bereichen aus. 

  • Mehr über die Ziele erfahren

    Die übergeordnete Ziele von EULIST sind:

    • Mehrsprachige, sozial verantwortliche europäische Bürger auszubilden, die Brücken zwischen Wissenschaft und Gesellschaft schlagen und stärken
    • Aufbau eines analogen und virtuellen europäischen interuniversitären EULIST-Campus mit einer starken Kultur der Vielfalt, Inklusion und Nachhaltigkeit
    • Entwicklung innovativer, flexibler und interaktiver Lehrformate und -curricula mit enger und nachhaltiger Integration der Spitzenforschung
    • Etablierung von grenzüberschreitenden Teams aus Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und regionalen Akteuren, die nachhaltige Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen in transnationalen, disziplin- und sektorenübergreifenden Konstellationen entwickeln
    • Aufbau eines kooperierenden Wissens- und Transfernetzwerks zwischen den beteiligten Regionen als Wissenschaftsstandorte, um erkenntnisorientierte Forschung, Innovation und evidenzbasierte Politikgestaltung zu fördern.

STRUKTUR

Struktur des EULIST-Verbundes Struktur des EULIST-Verbundes Struktur des EULIST-Verbundes
EULIST-Governance-Struktur (März 2021)

Prof. Dr. Volker Epping ist erster Vorsitzender des Presidents' Board der Allianz "EULIST - European Universities Linking Society and Technology"

Das Netzwerk hat nun den LUH-Präsidenten Prof. Dr. Volker Epping zum ersten Vorsitzenden des Presidents' Board gewählt, dem wichtigsten Entscheidungsgremium der neuen Allianz. Stellvertretender Vorsitzender ist Prof. Andreas Boudouvis, Präsident der Nationalen Technischen Universität (NTU) Athen. Die Vorsitzenden sind für die Gesamtsteuerung des Netzwerks und die Leitung des Presidents' Board verantwortlich.

ARBEITSGRUPPEN

Erste Arbeitsgruppen für die vier Handlungsfelder sind etabliert, um die Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten und Projekte zu koordinieren.

Melden Sie sich gern mit Fragen, Ideen und Anregungen!

s. Bildbeschreibung und Abschnitt Arbeitsgruppen s. Bildbeschreibung und Abschnitt Arbeitsgruppen s. Bildbeschreibung und Abschnitt Arbeitsgruppen
Handlungsfelder und Kontaktpersonen an der LUH

AG Campus

Ziele:

  • Aufbau gemeinsamer Rahmenbedingungen und Infrastrukturen für einen inklusiven, offenen und barrierefreien interuniversitären Campus
  • Neue Mobilitätsformen für alle Gruppen/Universitätsangehörigen ermöglichen
  • Bereitstellung notwendiger Infrastrukturen und Netzwerke für gemeinsame Lehre, Forschung und Transferaktivitäten
  • Stärkung der Willkommenskultur und Optimierung der Rahmenbedingungen für internationale Studierende und Forschende
  • Nachhaltiges Handeln und europäische Werte (vor)leben
  • Offene Wissenschaft und Wissenschaftsverantwortung fördern

Leitung: Prof. Dr. Christina von Haaren, Dr. Christoph Strutz

Koordination: Marion Kraft

AG Studying and Teaching

Ziele:

  • Gemeinsame Entwicklung von innovativen Lehr- und Lernformaten (digital und in Präsenz) (z.B. Blended Learning-Modelle, Challenge Based-Learning)
  • Schaffung einer gemeinsamen digitalen Lehr- und Lernplattform
  • Internationalisierung von Studium und Lehre vorantreiben: Mobilitäten von Studierenden und Lehrenden erhöhen, Internationalisierung zu Hause fördern, Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern internationalisieren, Anerkennung von Studienleistungen erleichtern
  • Abstimmung der Lehrangebote und Entwicklung gemeinsamer EULIST Studienprogramme

Leitung: Prof. Dr. Julia Gillen

Koordination: Francesca Cristaldi

AG Research

Übergeordnetes Ziel:

  • Interdisziplinäre Forschung entlang der Sustainable Development Goals (SDG) der UN
  • Entwicklung zukunftsfähiger und verantwortungsvoller Lösungen für komplexe Herausforderungen

Meilensteine/ Maßnahmen:

  1. Festlegung gemeinsamer Forschungsschwerpunkte
    • Identifikation von Schnittmengen mit kritischer Masse
    • Verknüpfung mit den SDG
  2. Forschung & Austausch in interdisziplinären Teams, Anbahnung gemeinsamer EU-Projekte

Leitung: Prof. Dr. Holger Blume

Koordination: Dr. Johanna Schanz

AG Outreach, Transfer, Engagement 

Ziel: Gemeinsame Entwicklung der Bereiche:

  • Wissensaustausch und -transfer
  • Soziales und gesellschaftliches / regionales Engagement
  • Wissenschaftskommunikation
  • Lebenslanges Lernen und Weiterbildung

Leitung: Prof. Dr. Joachim Escher

Koordination: Dr. Martina Venschott

Kontaktpersonen der Subgroups:

MARKE

  • Das Logo des Verbundes leitet sich aus den Standorten der Partner ab.
  • Den Gebrauch des EULIST-Logos an der LUH finden Sie im EULIST-Logo-Manual
  • Bei Fragen zum Logo wenden Sie sich an das Referat für Kommunikation und Marketing unter
    kommunikation@uni-hannover.de 
EULIST-Logo-Dateien
ZIP, 4 MB
EULIST-Logo-Manual
PDF, 1 MB

PARTNER

GESTALTEN SIE MIT!

Im Rahmen dieses Prozesses bittet die Hochschulleitung alle Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Verwaltungsangestellten herzlich, bei der Ausgestaltung der Allianz mitzuwirken!

Hochschulöffentliche Materialien
EULIST-Koordinationsbüro
EULIST-Koordinationsbüro