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Typ 2-Diabetikerinnen und -Diabetiker für Mineralwasser-Studie gesucht

Typ 2-Diabetikerinnen und -Diabetiker für Mineralwasser-Studie gesucht

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Leibniz Universität Hannover untersucht Einfluss von Mineralwasser auf Gesundheitsparameter bei Personen mit Diabetes mellitus Typ 2

Magnesium ist wichtig für den Glukosestoffwechsel. Ein niedriger Magnesiumstatus ist ein Risikofaktor für Diabetes mellitus Typ 2. Studien haben bereits den positiven Effekt von Magnesiumsupplementen bei Typ-2-Diabetikerinnen und -Diabetikern gezeigt. Allerdings bieten auch magnesiumreiche Mineralwässer die Möglichkeit, zusätzlich Magnesium aufzunehmen. Dabei wird gleichzeitig kalorienfrei der tägliche Flüssigkeitsbedarf gedeckt. Am Institut für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung der Leibniz Universität Hannover (LUH) ist eine Studie konzipiert worden (Leitung: Prof. Dr. Andreas Hahn), die die Auswirkungen des Konsums unterschiedlicher Mineralwässer auf Parameter des Glukosestoffwechsels (insbesondere den Langzeitglukosewert HbA1c) bei Diabetes mellitus Typ 2 überprüft.

Hierfür sucht das Forschungsteam aktuell Probandinnen und Probanden. Teilnehmen können Personen mit Typ-2-Diabetes im Alter von 30 bis 75 Jahren, die keine Insulintherapie erhalten. Während der zwölfwöchigen Studie werden täglich zwei bis zweieinhalb Liter des zur Verfügung gestellten Mineralwassers konsumiert. Zu Beginn und zum Abschluss erfolgt eine Bestimmung verschiedener Gesundheitsparameter, unter anderem werden Blut und Urin untersucht. Die Dauer der einzelnen Termine beträgt etwa 30 Minuten. Sponsor der Studie ist die Gesellschaft der Freunde und Förderer der deutschen Mineralbrunnenindustrie e.V.

 

Weitere Informationen und Anmeldung

Julius Schuster, E-Mail schuster@nutrition.uni-hannover.de, Telefon 0177 478 90 48