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Ländliche Regionen sollen attraktiver werden

Ländliche Regionen sollen attraktiver werden

Auftaktveranstaltung zum Projekt Regiobranding am 20. Februar

Stadtbewohnerinnen und -bewohner schätzen an ihrem Wohn- und Lebensort in der Regel die urbane Infrastruktur und das kulturelle Angebot. Doch auch Landschafts- und Umweltqualitäten tragen zur Attraktivität einer Region und zum individuellen Wohlbefinden bei. Wie man diesen Wert verstärkt für die Bevölkerung sichtbar macht und als Stärke nutzt, wird das Verbundprojekt „Regiobranding Branding von Stadt-Land-Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika“ untersuchen. Koordinierende Einrichtung ist die Leibniz Universität Hannover, die mit der Fakultät für Architektur und Landschaft sowie der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie und insgesamt drei Instituten beteiligt ist.

Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts ist es, ein besseres Gleichgewicht der ländlichen Räume zu den städtischen Zentren herzustellen. Dazu beitragen soll eine höhere Identifikation mit der Region und ihrer Kulturlandschaft sowie mehr Engagement für den Erhalt der Landschaft. Das 20-köpfige Projektteam, aus Wissenschafts- und Praxispartnern, hat viereinhalb Jahre Zeit, um regionale Brandingkonzepte zu entwickeln und sie modellhaft in der Metropolregion Hamburg umzusetzen. Regiobranding ist dabei mehr als klassisches Marketing: Das Branding von Regionen bezieht nicht nur physische Aspekte der Landschaft ein, sondern auch ökonomische, soziale und kulturelle Qualitäten. Am 20. Februar findet in Hamburg die Auftaktveranstaltung des Projekts statt.

Wann? Am 20.02.2015 von 10 bis 15 Uhr

Wo?  Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (Konferenzzentrum),
Neuenfelder Straße 19, 21109 Hamburg Wilhelmsburg

Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Daniela Kempa vom Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover per E-Mail unter kempa@umwelt.uni-hannover.de gern zur Verfügung.