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Leibniz Universität Hannover verabschiedet neue Sprachenpolitik

Leibniz Universität Hannover verabschiedet neue Sprachenpolitik

Presseinformation vom

Schwerpunkte der universitären Sprachausbildung werden im Zuge der Internationalisierungsstrategie gestärkt

Innerhalb ihrer Internationalisierungsstrategie hat die Leibniz Universität Hannover eine hochschulweite Sprachenpolitik entwickelt, die alle Bereiche des universitären Alltags betrifft, sich aber besonders auf die Bereiche Lehre, Lernen, Forschung und Verwaltung fokussiert. Dabei sollen Deutsch und Englisch als zentrale Wissenschaftssprachen gestärkt werden, um sowohl deutschsprachige als auch Studierende aus dem Ausland optimal auf eine internationale Wissenslandschaft, aber auch auf den internationalen Arbeitsmarkt vorzubereiten. Eine Maßnahme hierfür ist, vermehrt weitere englischsprachige Elemente in die Lehre zu integrieren. Darüber hinaus soll die Sprachenpolitik dazu beitragen, die Willkommens- und Bleibekultur an der Leibniz Universität zu fördern und sprachliche Vielfalt im globalisierten Hochschulkontext kennenzulernen. Das Sprachenlernangebot konzentriert sich dabei - neben Deutsch und Englisch - auf die wichtigsten Kooperationspartner und Austauschregionen innerhalb des Internationalisierungsvorhabens, wie beispielsweise die Russische Förderation, oder China.

Die Koordination der universitären Sprachenausbildung liegt beim Fachsprachenzentrum (FSZ) der Leibniz Universität Hannover, das Angebote für den Fremdspracherwerb in engem Austausch mit der Hochschulleitung, den Fakultäten, dem Hochschulbüro für Internationales (HI) und anderen Einrichtungen entwickelt und bereitstellt.

Innerhalb der Lehre sollen englischsprachige Elemente bereits ab dem Bachelor innerhalb des Studiums implementiert werden, um die Interaktion von internationalen und deutschen Studierenden sowie die Bereitschaft, an Austauschtauschprogrammen teilzunehmen, zu fördern. Lehrende wie Studierende werden durch englischsprachige Angebote unterstützt. Die Leibniz Universität möchte darüber hinaus individuelle Coachings und gezielte Sprachlernprogramme anbieten, um den Anteil internationaler Lehrender zu erhöhen, dies soll die Vielfalt der Lehre stützen. In Sprachlernangeboten für Forschende, insbesondere für Doktorandinnen und Doktoranden, liegt der Fokus darauf, Sprachkenntnisse und -fertigkeiten, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre Publikationen oder für Vorträge benötigen, zu erweitern.

Weitere Maßnahmen für Studierende fördern eine Zweisprachigkeit im wissenschaftlichen Kontext oder schaffen ein Bewusstsein für andere Kulturen, wie beispielsweise Tandem-Lernpartnerschaften, die zur Integration ausländischer Studierender beitragen können oder authentische Begegnungen mit Menschen aus dem gewünschten Zielland für den geplanten Austausch ermöglichen.

Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leibniz Universität profitieren von der Sprachenpolitik im Hinblick auf den internationalen Austausch, der internationalen Sichtbarkeit, in der Stärkung der Lehre, einer weiteren Erhöhung des Forschungsniveaus, aber auch im Erleben eines internationalen Campus.

Hinweis an die Redaktionen

Für weitere Informationen steht Ihnen Mechtild Freiin v. Münchhausen, Pressesprecherin der Leibniz Universität Hannover und Leiterin des Referats für Kommunikation und Marketing gern zur Verfügung, unter Telefon +49 511 762 5342 oder per E-Mail unter vonMuenchhausen@zuv.uni-hannover.de.