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Symposium „Dealing with Violence“ im Schloss Herrenhausen vom 25. bis 27. Juli

Symposium „Dealing with Violence“ im Schloss Herrenhausen vom 25. bis 27. Juli

LUH und VolkswagenStiftung richten internationale Konferenz aus / Anmeldung für Interessierte noch möglich

Gewaltprozesse und die Bewältigung von Konflikten stehen im Fokus des Symposiums "Dealing with Violence - Resolving Conflicts in Africa, Latin America und the Caribbean" vom 25. bis 27. Juli 2022 im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen. Das Centre for Atlantic and Global Studies der Philosophischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover (LUH) richtet die englischsprachige Konferenz gemeinsam mit der VolkswagenStiftung aus. Universitätspräsident Prof. Dr. Volker Epping wird sie am Montag, 25. Juli, um 13 Uhr eröffnen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und für alle Interessierten offen. Eine Anmeldung ist erforderlich (siehe Link unten).

Der Einsatz von Gewalt als Machtressource, als Mittel zur Eindämmung sozialer Krisen oder zur Austragung binnen- und zwischengesellschaftlicher Konflikte hat auch politische Ordnungen und gesellschaftliche Systeme in Afrika, Lateinamerika und der Karibik durchzogen. Die Eroberungen und Kolonisationsprozesse seit dem 15. Jahrhundert haben in vielfältiger Weise auf Gewaltprozesse und -dynamiken in diesen Weltregionen eingewirkt, sie verstärkt, verstetigt oder überformt beziehungsweise neue in Gang gesetzt. Die Konferenz "Dealing with Violence" wird Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Weltregionen und Disziplinen - von Anthropologie und Soziologie über Geschichtswissenschaft und Film- und Medienwissenschaften bis hin zu Literatur- und Kulturwissenschaften - zu diesen Themen miteinander ins Gespräch bringen.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung unter www.cags.uni-hannover.de/de/symposium/