StudiumBeratung & Hilfe
Studieren mit Handicap

Studieren mit Handicap und/oder chronischer Erkrankung

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Eine Behinderung oder chronische Erkrankung bedeutet für die betroffenen Studierenden oft ein Studium unter erschwerten Bedingungen. Diese können sich in vielerlei Hinsicht zeigen, zum Beispiel sind Räume schlecht zu erreichen, Prüfungszeiten zu kurz oder bestimmte Arbeitsschritte sind aufgrund einer Medikamenteneinnahme nicht oder nur eingeschränkt durchführbar

INFORMATIONEN FÜR STUDIERENDE MIT AUTISMUS

UNTERSTÜTZUNGSANGEBOTE DER UNIVERSITÄT

  • Gibt es Unterstützungsangebote der Universität?

    Es ist selbstverständlich und zudem gesetzlich festgelegt, dass niemand aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen Nachteile in seinem Studium erfahren darf. Dazu gibt es klare Bestimmungen, die eine Chancengleichheit der Studierenden gewährleisten sollen. Diese Bestimmungen sind jedoch manchmal verschieden auslegbar oder können einen Nachteil nicht ausreichend ausgleichen. Dann muss im Einzelfall geschaut werden, ob und wie geholfen werden kann.

    Wenn Sie durch eine Behinderung oder chronische Erkrankung beeinträchtigt sind, sollten Sie sich nicht scheuen, die Möglichkeiten des Nachteilsausgleiches wahrzunehmen oder sich Unterstützung zu allen Fragen rund ums Studium zu holen.

  • Arbeitsplatz für sehbehinderte Studierende am ContiCampus

    Die TIB bietet sehbehinderten und blinden Angehörigen der hannoverschen Hochschulen einen Arbeitsplatz auf dem ContiCampus. Er befindet sich im Erdgeschoss des TIB-Standortes am Königsworther Platz und ist barrierefrei erreichbar. Weitere Informationen finden Sie hier als PDF-Download.

  • Chancengleichheit in Prüfungssituationen

    Behinderungen oder chronische Erkrankungen können zu Benachteiligungen bei dem Erbringen von Studien- oder Prüfungsleistungen führen. Das Ziel eines Nachteilsausgleiches ist, diese Benachteiligung durch eine Modifikation der zu erbringenden Studien- oder Prüfungsleistungen auszugleichen.

    Wer einen Nachteilsausgleich beantragen und wie dieser aussehen kann, ist den Erklärungen zum Nachteilsausgleich zu entnehmen. Das Verfahren ist unkompliziert, ein Antrag wird einmalig gestellt und beim Prüfungsausschuss, bzw. dem Studiendekanat hinterlegt. Weitere Erklärungen und der Antrag selbst sind hier zu finden:

    Antrag und Erklärung auf Nachteilsausgleich

  • Ausleihen von Hilfsmitteln

    Zur Zeit können an der Leibniz Universität folgende Hilfsmittel ausgeliehen werden:

    • Stehhilfen – wenn längeres Stehen nicht möglich, für manche Studienleistung aber nötig ist
    • Therapietische – für Studierende im Rollstuhl, um in Vorlesungen und Seminaren mitschreiben zu können (der Rollstuhl muss hierfür Armlehnen haben)


    Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Christiane Stolz.

  • Individueller Orientierungstag für Studienanfänger/innen mit Handicap/gesundheitlichen Einschränkungen

    Der Start in die - noch - unbekannte Welt des Studiums und der Universität ist aufregend, gilt es doch, sich in neuen Strukturen und Örtlichkeiten zurechtzufinden. Für Studienanfängerinnen und Studienanfänger mit Handicap oder gesundheitlichen Einschränkungen sind die angebotenen Einführungsveranstaltungen nicht immer ausreichend, beantworten nicht alle individuellen Fragen oder es kann gar nicht an ihnen uneingeschränkt teilgenommen werden.

    Um das Kennenlernen der Strukturen und das Zurechtfinden vor Ort zu erleichtern, bieten wir einen Orientierungstag vor Studienginn an – keine Großveranstaltung, sondern ein individuell gestaltetes Uni-Kennenlernen:

    Sie vereinbaren mit einem Student/ einer Studentin einen Termin. Dieser/diese zeigt Ihnen die für das Studium wichtigen Orte und Wege. Dabei werden Fragen beantwortet wie:

    • Wo  werden meine Hörsäle sein?
    • Wo ist die Mensa und wie funktioniert dort der Ablauf?
    • Wo sind barrierefreie Zugänge?

    Welche Fragen oder Unsicherheiten auch mitgebracht werden, gemeinsam wird die Universität "erkundet".

    Wer Interesse hat, wendet sich bitte per E-Mail an Christiane Stolz, die Ansprechpartnerin für das Studium mit Behinderung.

    Auch wenn während des Studiums weitere Fragen auftauchen sollten, wird Ihnen selbstverständlich gern weitergeholfen!

BARRIEREFREIHEIT AN DER LEIBNIZ UNIVERSITÄT

Barrierefreie Räume an der Leibniz Universität

Die meisten Hörsäle, Seminar- und Laborräume sind barrierefrei zu erreichen. Sollten Sie Schwierigkeiten bei deren Erreichbarkeit oder Nutzung haben, wenden Sie sich bitte an die Behindertenbeauftragte für Studierende unter christiane.stolz@zuv.uni-hannover.de oder 0511/762-3217.

Checkliste für Lehrende: Barrierefreie Veranstaltungen

Mit dem Begriff "Barrierefreiheit" wird oft assoziiert, dass Menschen im Rollstuhl überall hinkommen können. Zur Barrierefreiheit gehört aber noch ein bisschen mehr - dass alle Studierenden und Besucher/innen die Veranstaltungsorte erreichen und die Veranstaltungen wahrnehmen können, muss eigentlich selbstverständlich sein.
Um (Lehr-) Veranstaltungen barrierefrei oder zumindest barrierefreier zu gestalten, bedarf es nicht immer großer Umbauten oder Anschaffungen. Anhand folgender Checkliste kann geprüft werden, welche Maßnahmen zur Barrierefreiheit in der Lehrveranstaltung umgesetzt werden können.    


ANSPRECHPARTNER & ADRESSEN

In vielen Situationen ist es hilfreich, Unterstützung mit anderen Betroffenen zu bekommen, sich auszutauschen oder sich innerhalb der Universität beraten zu lassen. In den nachfolgenden Links erfahren Sie, an wen Sie sich mit welchen Fragen wenden können:

STUDIUM

DACHVERBÄNDE