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Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) im Themengebiet „Satellitengestützte Prädiktion von Waldbrandrisiken“

Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) im Themengebiet „Satellitengestützte Prädiktion von Waldbrandrisiken“

(EntgGr. 13 TV-L, 100 %)

 

Am Institut für Informationsverarbeitung (tnt) ist eine Stelle als Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) im Themengebiet „Satellitengestützte Prädiktion von Waldbrandrisiken“ (EntgGr. 13 TV-L, 100 %) ab sofort zu besetzen. Die Stelle ist zunächst auf 3 Jahre befristet. Im Rahmen dieser Abstellung besteht die Möglichkeit zur Promotion.

Aufgabenschwerpunkt

Wälder sind essenziell für das Leben auf der Erde. Sie sind der Lebensraum tausender Tierarten. Außerdem tragen sie durch das Binden von Kohlenstoff zur Reduktion von Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre bei, was wiederum den Klimawandel verlangsamt. Jedoch sind Wälder selbst bedroht, z.B. durch Insektenbefall oder Waldbrände. Jährlich werden weltweit hunderte Millionen Hektar Wald zerstört, wodurch nicht nur wichtige Lebensräume verloren gehen, sondern auch der Klimawandel verstärkt wird. Letzteres erhöht als Folge zukünftige Risiken für Wälder, was zu einem immer stärkeren Verlust von Wäldern führt. Ein europäisches Konsortium, zu welchem das tnt gehört, forscht daher im Rahmen eines Projekts an der satellitengestützten Vorhersage von Risiken für Wälder. Ziel ist es, so Risiken frühzeitig zu erkennen und mit entsprechenden Maßnahmen den Verlust von Wäldern zu verhindern.

Die Aufgaben des tnt innerhalb des Projekts umfassen die Entwicklung, Optimierung und Evaluation eines robusten Prädiktionsmodells, welches das Risiko von Waldbränden hochaufgelöst vorhersagen kann.

Einstellungsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Einstellung ist ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium, bevorzugt aus den Bereichen Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Physik. Erfahrungen mit künstlicher Intelligenz oder Bildverarbeitung sind von Vorteil. Allgemein vorausgesetzt werden eine eigenständige Arbeitsweise, Lernbereitschaft und berufliches sowie soziales Engagement. Darüber hinaus erwarten wir gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift.

Wir bieten ein vielseitiges, inspirierendes Institutsumfeld mit interdisziplinären, international sichtbaren Forschergruppen, die bereits umfangreiche wissenschaftliche Erfolge erzielt haben. Wir ermöglichen es Ihnen, sich durch Verantwortung für wissenschaftliche und industrielle Projekte wissenschaftlich und persönlich zu entfalten.

Die Leibniz Universität versteht sich als familienfreundliche Hochschule und fördert deshalb die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Auf Wunsch kann eine Teilzeitbeschäftigung ermöglicht werden.

Die Universität hat es sich zum Ziel gesetzt, die berufliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern besonders zu fördern. Hierzu strebt sie an, in Bereichen, in denen ein Geschlecht unterrepräsentiert ist, diese Unterrepräsentanz abzubauen. In der Entgeltgruppe der ausgeschriebenen Stelle sind Frauen unterrepräsentiert. Qualifizierte Frauen werden deshalb gebeten, sich zu bewerben. Bewerbungen von qualifizierten Männern sind ebenfalls erwünscht. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.

 

Bitte richten Sie ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 31.12.2022 an Prof. Dr.-Ing. Jörn Ostermann in elektronischer Form an

E-Mail: bewerbung@tnt.uni-hannover.de  

oder postalisch an:

Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Institut für Informationsverarbeitung (tnt)
Herr Prof. Dr.-Ing. Jörn Ostermann
Appelstraße 9A
30167 Hannover

 Informationen nach Artikel 13 DSGVO zur Erhebung personenbezogener Daten finden Sie unter https://www.uni-hannover.de/de/datenschutzhinweis-bewerbungen/.