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Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Doktorand/in, m/w/d) zum Thema „Laserspektroskopie von Donator-Qubits in isotopenreinem 28Si:P“

Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Doktorand/in, m/w/d) zum Thema „Laserspektroskopie von Donator-Qubits in isotopenreinem 28Si:P“

(EntgGr. 13 TV-L, 50-75%)

 

Am Institut für Festkörperphysik ist eine Stelle als Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Doktorand/in, m/w/d) zum Thema „Laserspektroskopie von Donator-Qubits in isotopenreinem 28Si:P“ (EntgGr. 13 TV-L, 50-75%) ab sofort zu besetzen. Die Stelle ist zunächst auf 24 Monate befristet. Eine Verlängerung bis zur Promotion ist vorgesehen.

Das Projekt

Phosphoratome in isotopenreinem Silizium sind äußerst aussichtreiche Kandidaten für eine zukunftsfähige Quanteninformationsverarbeitung. Dabei werden der Spin von donatorgebundenen Elektronen und der Kernspin der Phosphoratome genutzt, um Quanteninformation zu speichern und zu manipulieren. Ziel des hier ausgeschriebenen Projektes ist die Grundlagenentwicklung für eine optisch unterstützte, festkörperbasierte Quanteninformationsverarbeitung, wobei kernspinfreies 28Si aus dem Avogadro-Projekt optimale Spinkohärenzzeiten zur Verfügung stellt. Der Aufgabenbereich des Forschungsprojektes umfasst die experimentelle optische Untersuchung der Spindynamik in isotopenreinem 28Si mittels höchstpräziser Laserspektroskopie bei tiefen Temperaturen bis hinab zu 30 mK.

Ihre Aufgaben

  • Eigenverantwortliche Bearbeitung des Forschungsprojektes
  • Entwicklung neuer Forschungsideen
  • Publizieren von Forschungsergebnissen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften sowie auf nationalen und internationalen Konferenzen
  • Betreuung studentischer Arbeiten und Hilfskräfte
  • Erarbeiten Ihrer Dissertation

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder gleichwertig) der Physik oder angrenzender Studienfächer
  • Praktische Erfahrungen in mindestens einem der Gebiete: Halbleiterphysik, Quantenoptik, Laserspektroskopie, Vakuum- und Tieftemperaturphysik
  • Programmiererfahrung (z.B. Python, C++, …)
  • Kreativität und gute englische Sprachkenntnisse sind erwünscht
  • Teamfähigkeit und selbständiges, zielorientiertes Arbeiten werden vorausgesetzt

Die Leibniz Universität versteht sich als familienfreundliche Hochschule und fördert deshalb die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die physische Möglichkeit zur Laborarbeit und Durchführung von Experimenten muss gegeben sein.

Die Universität hat es sich zum Ziel gesetzt, die berufliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern besonders zu fördern. Hierzu strebt sie an, in Bereichen, in denen ein Geschlecht unterrepräsentiert ist, diese Unterrepräsentanz abzubauen. In dem Gebiet der ausgeschriebenen Stelle sind Frauen unterrepräsentiert. Qualifizierte Frauen werden deshalb gebeten, sich zu bewerben. Bewerbungen von qualifizierten Männern sind ebenfalls erwünscht. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.

 

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung bis zum 15.01.2023 mit einem Kurzlebenslauf, Prüfungszeugnissen, einer Arbeitsprobe (Veröffentlichung/Abschlussarbeit) als PDF und Benennung von mindestens einer Referenz in elektronischer Form an

E-Mail: oest@nano.uni-hannover.de  

oder alternativ per Post an:

Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Institut für Festkörperphysik – Abt. Nanostrukturen
Prof. Dr. Michael Oestreich
Appelstr. 2
30655 Hannover

Für Auskünfte wenden Sie sich bitte an Herrn Prof. Dr. Michael Oestreich (Tel.: 0511 762-3493, E-Mail: oest@nano.uni-hannover.de).

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website:
https://www.fkp.uni-hannover.de/oestreich

Informationen nach Artikel 13 DSGVO zur Erhebung personenbezogener Daten finden Sie unter https://www.uni-hannover.de/de/datenschutzhinweis-bewerbungen/.